Dresdner Neueste Nachrichten

Le­cker Es­sen fürs Kli­ma

Um die Na­tur zu schüt­zen, kann je­der selbst et­was tun. Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, für ein gu­tes Kli­ma zu sor­gen. Es ist es zum Bei­spiel auch gut, wenn Men­schen we­ni­ger Fleisch es­sen.

- Von Ju­lia­ne Lan­ge Food · Meat · Lifestyle · Food Industry · Ecology · Healthy Food · Fruits · Healthy Living · Mexico · North America · Germany

Die ei­nen wol­len Tie­re oder die Um­welt schüt­zen, die an­de­ren wol­len ge­sün­der le­ben. Vie­le Leu­te er­näh­ren sich heut­zu­ta­ge ve­ge­ta­risch oder ve­gan. Das be­deu­tet: Sie ver­zich­ten auf Fleisch oder so­gar auf al­le tie­ri­schen Pro­duk­te, wie Milch, Kä­se und Eier. Frü­her war es et­was schwie­ri­ger, fleisch­los zu es­sen. Oft ka­men dann nur Obst, Ge­mü­se, Nüs­se und man­che Teig­wa­ren auf den Tisch. In­zwi­schen gibt es in den Su­per­märk­ten aber vie­le Pro­duk­te, wie ve­ge­ta­ri­sche Schnit­zel und ve­ga­ne Würst­chen zu kau­fen.

Brau­se, Bon­bons und Bur­ger ge­hö­ren statt­des­sen eher zu den un­ge­sun­den Le­bens­mit­teln. Die­se sind meist ganz schön süß und fet­tig. Die Leu­te, die zu viel da­von es­sen, lei­den dann oft an Über­ge­wicht. Man­che ha­ben Pro­ble­me mit ih­rem Blut­druck und wer­den krank. Im Land Me­xi­ko in Nord­ame­ri­ka ist das Pro­blem be­son­ders schlimm. Nir­gend­wo sonst wird so viel Li­mo­na­de ge­trun­ken wie dort. Je­des drit­te Kind ist dort über­ge­wich­tig. Bei den Er­wach­se­nen sind sie­ben von zehn Leu­ten zu dick.

Das will die Re­gie­rung in Me­xi­ko än­dern. Seit die­sem Mo­nat wer­den un­ge­sun­de Le­bens­mit­tel ge­kenn­zeich­net. Auf den Ver­pa­ckun­gen ste­hen Warn­zei­chen, die Ka­lo­ri­en, Zu­cker und Fet­te an­zei­gen. Au­ßer­dem sol­len bei sol­chen Le­bens­mit­teln bun­te Fi­gu­ren aus der Wer­bung ver­schwin­den, die vor al­lem bei Kin­dern Ein­druck ma­chen. So gibt es in Me­xi­ko bald kei­nen lus­ti­gen Pa­pa­gei mehr auf der Corn­flakes-pa­ckung zu se­hen. Aber nicht nur auf das kör­per­li­che Wohl­sein je­des Ein­zel­nen hat die Er­näh­rung Ein­fluss. Un­ser Ess­ver­hal­ten be­ein­flusst auch das Kli­ma. Kli­ma­for­scher sind sich ei­nig: Um die Kli­ma­zer­stö­rung zu stop­pen, müs­sen wir kli­ma­schäd­li­ches CO2 ein­spa­ren. Das klappt nur, wenn je­der mit­macht und nur rund ei­ne Ton­ne Kli­ma­ga­se pro Jahr aus­stößt. Das hat sich Deutsch­land als Ziel bis 2050 ge­setzt. Der­zeit ver­ur­sacht ein Durch­schnitts­bür­ger je­doch noch et­was mehr als elf Ton­nen Kli­ma­ga­se pro Jahr. Un­mög­lich ist das Ziel trotz­dem nicht, und es ist auch gar nicht so schwer, den ei­ge­nen Co2fuß­ab­druck zu ver­rin­gern. Hilf­reich für das Kli­ma ist na­tür­lich bei­spiels­wei­se we­ni­ger Ver­kehr. Aber man kann auch mit der ei­ge­nen Er­näh­rung ei­nen Bei­trag leis­ten und we­ni­ger tie­ri­sche Pro­duk­te es­sen. Denn Fleisch, Kä­se oder But­ter ver­ur­sa­chen be­son­ders ho­he Co2-emis­sio­nen. Ein Bei­spiel: Ein Ki­lo Rind­fleisch ist ver­ant­wort­lich für 13 Ki­lo CO2, ein Ki­lo Obst und Ge­mü­se da­ge­gen nur für ein Ki­lo CO2 – al­so, ein rie­si­ger Un­ter­schied. Die Pro­duk­ti­on von Fleisch trägt al­so zur Er­der­wär­mung bei. Er­wärmt sich das Kli­ma, schmel­zen Eis­ber­ge und Glet­scher, al­so die Le­bens­räu­me von Eis­bä­ren und Pin­gui­nen zum Bei­spiel. Das Ziel ist: das zu ver­hin­dern.

 ?? FO­TOS: STOCK.ADOBE.COM ?? Le­cke­res Obst und Ge­mü­se sieht nicht nur gut aus, schmeckt le­cker und ist gut für die Ge­sund­heit. Es leis­tet auch ei­nen wich­ti­gen Bei­trag für ein gu­tes Kli­ma. Und das Bes­te: Je­der kann mit­hel­fen.
Fast Food ist manch­mal ganz schön ver­lo­ckend. Pom­mes und Bur­ger oder auch Fer­tig­ge­rich­te sind schnell zu­be­rei­tet. Aber gut für die Ge­sund­heit sind die Pro­duk­te nicht. Häu­fig sind sie zu fet­tig und ha­ben viel Zu­cker.
FO­TOS: STOCK.ADOBE.COM Le­cke­res Obst und Ge­mü­se sieht nicht nur gut aus, schmeckt le­cker und ist gut für die Ge­sund­heit. Es leis­tet auch ei­nen wich­ti­gen Bei­trag für ein gu­tes Kli­ma. Und das Bes­te: Je­der kann mit­hel­fen. Fast Food ist manch­mal ganz schön ver­lo­ckend. Pom­mes und Bur­ger oder auch Fer­tig­ge­rich­te sind schnell zu­be­rei­tet. Aber gut für die Ge­sund­heit sind die Pro­duk­te nicht. Häu­fig sind sie zu fet­tig und ha­ben viel Zu­cker.

Newspapers in German

Newspapers from Germany