Dresdner Neueste Nachrichten

Kri­se kos­tet den Bund 1,446 Bil­lio­nen Eu­ro

- The German government · Dietmar Bartsch · Germany

Die Bun­des­re­gie­rung rech­net da­mit, dass die Be­wäl­ti­gung der Co­ro­na-kri­se die öf­fent­li­chen Kas­sen in die­sem und im nächs­ten Jahr mit 1,446 Bil­lio­nen Eu­ro be­las­ten wird. Das geht aus der Ant­wort des Fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums auf ei­ne schrift­li­che Fra­ge des Lin­ken-frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Diet­mar Bartsch her­vor, die dem Re­dak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land (RND) vor­liegt. „Es ist voll­kom­men rich­tig, nicht in die Kri­se hin­ein­zu­spa­ren, aber falsch, sich über­haupt nicht dar­um zu kümmern, wer die Kos­ten tra­gen wird“, sag­te Bartsch. In den 1,446 Bil­lio­nen Eu­ro ent­hal­ten sind Kos­ten für das Ge­sund­heits­sys­tem, die Be­schaf­fung von me­di­zi­ni­schem Ma­te­ri­al, die Kon­junk­tur­pro­gram­me, in­ter­na­tio­na­le Hilfs­zah­lun­gen, weg­bre­chen­de Ein­nah­men und hö­he­re Aus­ga­ben der So­zi­al­kas­sen so­wie staat­li­che Ga­ran­ti­en.

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