Dresdner Neueste Nachrichten

Eis­lö­wen: Nächs­te Der­by­plei­te

Er­neut müs­sen sich Dres­dens Eis­ho­ckey-cracks in ei­nem Sach­sen­du­ell ge­schla­gen ge­ben – dies­mal mit 1:4 bei den Lau­sit­zer Füch­sen.

- Von As­trid Hof­mann Sports · Rostock · Berlin · Bayreuth · Dresden · Eisbären Berlin

Dres­den. Die Dresd­ner Eis­lö­wen ha­ben im drit­ten Spiel des Nord-ost­po­kals die drit­te Nie­der­la­ge kas­siert. Das Team von Trai­ner Ri­co Ros­si ver­lor das Der­by bei den Lau­sit­zer Füch­sen trotz ei­ner Leis­tungs­stei­ge­rung am En­de mit 1:4 (0:1, 1:0, 0:3). Da­bei muss­te der Eis­lö­wen-coach wei­ter­hin auf die Ver­tei­di­ger Ste­ve Ha­nusch und Alex­an­der Dotz­ler ver­zich­ten. Zu­dem fehl­ten Ke­vin La­val­lée und Ste­ven Rupprich ver­zich­ten. Als Ka­pi­tän fun­gier­te wie schon ge­gen Ros­tock der er­fah­re­ne To­ni Rit­ter.

Die Gäs­te fan­den vor 966 Zu­schau­ern et­was bes­ser in die Par­tie, er­ar­bei­te­ten sich auch die ei­ne oder an­de­re Chan­ce, schei­ter­ten aber am gut auf­ge­leg­ten Go­a­lie To­bi­as An­ci­cka, dem erst 19-jäh­ri­gen För­der­li­zenz­spie­ler von den Eis­bä­ren Ber­lin. Als dann Arne Upleg­ger die drit­te Stra­fe aus Sicht der El­be­städ­ter kas­sier­te, nutz­te Tho­mas Rei­chel im Po­wer­play der Füch­se ei­nen Ab­pral­ler zur 1:0-Füh­rung (14.). Den­nis Swin­nen und Jor­dan Knack­stedt hat­ten den Aus­gleich auf dem Schlä­ger, aber bei An­ci­cka war er­neut End­sta­ti­on.

Im zwei­ten Ab­schnitt ga­ben die Blau-wei­ßen noch mehr Gas, woll­ten un­be­dingt den Aus­gleich er­zie­len. Zahl­rei­che Stra­fen auf bei­den Sei­ten un­ter­bra­chen aber im­mer wie­der den Spiel­fluss. Bei ei­ni­gen Chan­cen der Füch­se konn­te sich auch der Dresd­ner Kee­per Ri­ku He­le­ni­us aus­zeich­nen. Als die Haus­her­ren kurz vor der zwei­ten Pau­sen­si­re­ne ei­ne klei­ne Bank­stra­fe hin­neh­men muss­ten, ge­lang Den­nis Swin­nen beim Über­zahl­spiel nach schö­nem Pass von Jor­dan Knack­stedt end­lich der ver­dien­te 1:1-Aus­gleich (40.).

Bald nach Be­ginn des Schluss­drit­tels gab es ei­ne Schreck­se­kun­de, als He­le­ni­us ei­nen har­ten Mas­ken­tref­fer (46.) be­kam, doch der Fin­ne konn­te zum Glück wei­ter­spie­len. In­zwi­schen hat­te sich To­ni Rit­ter auch in die Kühl­box ver­ab­schie­det und das Po­wer­play nutz­ten die Füch­se zur er­neu­ten Füh­rung. Nach Vor­ar­beit von Ka­le Ker­ba­shi­an er­ziel­te Fa­bi­an Dietz das 2:1 (47.). Die Eis­lö­wen ver­such­ten, wie­der das Heft des Han­delns in die Hand zu neh­men, schei­ter­ten bei ih­ren Tor­ver­su­chen aber im­mer wie­der an An­ci­cka.

Der jun­ge Tim De­tig stand in der 54. Mi­nu­te dann völ­lig frei auf der rech­ten Sei­te und schlenz­te den Puck Ri­ku He­le­ni­us durch die Scho­ner zum 3:1. Da­mit war ei­ne Vor­ent­schei­dung ge­fal­len. Ri­co Ros­si be­or­der­te sei­ne Jungs zwei Mi­nu­ten vor dem En­de noch ein­mal zu ei­ner Aus­zeit an die Ban­de und an­schlie­ßend He­le­ni­us aus dem Tor. Aber sei­ne Schütz­lin­ge konn­ten den Puck nicht in ih­ren Rei­hen hal­ten und so konn­te Ka­le Ker­ba­shi­an mit ei­nem Schuss ins lee­re Ge­häu­se zum 4:1 (59.) end­gül­tig al­les klar­ma­chen.

Das nächs­te Vor­be­rei­tungs­spiel be­strei­ten die Blau-wei­ßen nun am kom­men­den Sonn­tag zu Hau­se ge­gen die Bay­reuth Ti­gers.

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FO­TO: THO­MAS HEI­DE Auch für Eis­lö­we Tom Kno­bloch (l.) war bei Füch­se-go­a­lie To­bi­as An­ci­cka End­sta­ti­on.

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