Dresdner Neueste Nachrichten

Ti­tans star­ten mit ei­nem Sieg

Dres­dens Bas­ket­bal­ler fei­ern beim 91:81 ge­gen Karls­ru­he ei­nen ge­lun­ge­nen Sai­son­auf­takt und ein star­kes De­büt des neu­en Cen­ters Aa­ron Kay­ser.

- Von Jo­chen Lei­mert Sports · Dresden · Saxony · Arvato services · Karlsruhe

Dres­den. Zum Start in der 2. Bas­ket­ball-bun­des­li­ga Pro B ha­ben die Dres­den Ti­tans zu Hau­se ei­nen 91:81-Er­folg über die Ar­va­to Col­le­ge Wi­zards ge­fei­ert. Vor 553 Zu­schau­ern in der Mar­gon-are­na be­gan­nen die Män­ner von Trai­ner Fa­bi­an Strauß ge­gen das Team aus Karls­ru­he schwung­voll. Die Star­ting Fi­ve bil­de­ten bei den Dresd­nern Ka­pi­tän Ge­org Voigt­mann, Ju­li­us

Stahl, Da­ni­el Kirch­ner, Len­nard La­ry­sz und der neue Cen­ter Aa­ron Kay­ser. Nach Vor­la­ge von Voigt­mann ge­lan­gen Stahl die ers­ten zwei Punk­te in der neu­en Sai­son. Kay­ser führ­te sich auch gleich gut ein, be­ant­wor­te­te den ers­ten Drei­er von Karls­ru­hes Ol­die Rou­ven Roess­ler mit ei­nem Korb­le­ger zum 4:3. Blie­ben die Ba­de­ner an­fangs im­mer an den Gast­ge­bern dran, setz­ten sich die Sach­sen Mit­te des ers­ten Vier­tels klar ab. 29:11 hieß es schließ­lich, als die Si­re­ne das erste Mal er­tön­te.

Al­les schien schon in die rich­ti­ge Rich­tung zu lau­fen, doch der Ein­druck täusch­te. Die Füh­rung der „Ti­ta­nen” schmolz im zwei­ten Vier­tel wie­der ste­tig da­hin. Beim 41:40 wa­ren die Karls­ru­her plötz­lich vorn, bei Halb­zeit stand es 43:43. Blieb es im drit­ten Vier­tel dann zu­nächst wei­ter knapp, setz­ten sich die Dresd­ner beim 58:48 wie­der deut­lich ab. 61:56 en­de­te der vor­letz­te Spiel­ab­schnitt, ehe die Wi­zards im letz­ten Vier­tel noch zwei­mal bis auf sechs Zäh­ler her­an­ka­men (66:60/73:67). Die Haus­her­ren lie­ßen aber nichts mehr an­bren­nen und brach­ten den sich ab­zeich­nen­den Sieg über die Zeit. Voigt­mann ver­senk­te zum Ab­schluss noch zwei Frei­wür­fe zum 91:81-End­stand.

Bes­ter Wer­fer bei den Dresd­nern war der Ex-frank­fur­ter Aa­ron Kay­ser mit 16 Punk­ten. Ge­org Voigt­mann steu­er­te 15 Zäh­ler bei, Da­ni­el Kirch­ner 13, Bryan Nie­ßen und Se­bas­ti­an Heck je 11. Mit Len­nard La­ry­sz (10) punk­te­te ein sechs­ter Dresd­ner zwei­stel­lig – das gibt es nicht sehr oft. Ge­won­nen wur­de von den Gast­ge­bern nicht nur der Re­bound-ver­gleich (31:29), son­dern vor al­lem das Du­ell von der Drei­er­li­nie. Gleich 15 Drei­er ge­gen­über fün­fen der Gäs­te wa­ren be­mer­kens­wert. Nie­ßen, Kirch­ner und Heck schaff­ten je drei Drei­er, Heck ge­lan­gen so­gar drei von drei Ver­su­chen. Bes­ter Wer­fer bei den Gäs­ten war der 39 Jah­re al­te Ol­die Rou­ven Roess­ler mit 23 Punk­ten.

Ti­tans-trai­ner Fa­bi­an Strauß sah im Spiel “Hö­hen und Tie­fen” bei sei­ner Trup­pe, ei­nen star­ken Be­ginn, aber dann Pro­ble­me in der Zo­nen­ver­tei­di­gung. „Wir machen vie­le Sa­chen, die in Ord­nung sind, aber wir sind noch weit da­von ent­fernt, so­li­de auf­zu­tre­ten. Aber heu­te hat das ge­reicht, was okay ist”, sag­te Strauß. Er wies ent­schie­den dar­auf hin, dass viel zu tun bleibt. Ein di­ckes Lob hat­te er je­doch noch für den neu­en Cen­ter Aa­ron Kay­ser in pet­to: „Saf­tig” fand er des­sen De­büt, das man so stark nicht un­be­dingt er­war­ten durf­te.

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FO­TO: STEF­FEN MA­NIG Der neue Cen­ter Aa­ron Kay­ser (l.) fei­er­te ein star­kes De­büt für die Dres­den Ti­tans.

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