Ein­bli­cke in die Po­li­zei­se­el­sor­ge

Martins­emp­fang in der Bil­dungs­stät­te Ger­m­ers­hau­sen mit Vor­trag von Thors­ten Thiel

Eichsfelder Tageblatt - - EICHSFELD - Von Brit­ta Eich­ner-ramm

Ger­m­ers­hau­sen. Acht Jah­re lang war Tors­ten Thiel Lei­ter der Bil­dungs­stät­te St. Mar­tin in Ger­m­ers­hau­sen. Jetzt ist er Lan­des­po­li­zei­se­el­sor­ger. Beim Martins­emp­fang gab er Ein­bli­cke in die Ar­beit mit den Po­li­zis­ten.

„Ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen für die Po­li­zei und die Po­li­zei­se­el­sor­ge“– un­ter die­sem Ti­tel stand am Don­ners­tag­abend der Vor­trag, den Tors­ten Thiel zu sei­nem Ab­schied von der Bil­dungs­stät­te St. Mar­tin im Rah­men des Martins­emp­fangs hielt. Seit 1. No­vem­ber wid­met sich Thiel mit vol­ler Ar­beits­kraft der Po­li­zei­se­el­sor­ge für die Bi­stü­mer Hil­des­heim, Os­na­brück und Vech­ta. Bis­her war der Di­plom-theo­lo­ge schon für die Po­li­zei­di­rek­ti­on Göt­tin­gen als Seel­sor­ger im Dienst. Ins­ge­samt elf evan­ge­li­sche und ka­tho­li­sche Po­li­zei­se­el­sor­ger gibt es im Land Nie­der­sach­sen.

Ter­ro­ris­mus ver­än­dert die Ar­beit als Seel­sor­ger

An sei­ner eins­ti­gen Wir­kungs­stät­te in der Bil­dungs­stät­te St. Mar­tin in Ger­m­ers­hau­sen be­rich­te­te er vor Ver­tre­tern des kirch­li­chen und po­li­ti­schen Le­bens im Un­ter- wie im Obe­reichs­feld zum ei­nen über ethi­sche Fra­gen und Pro­ble­me, zum an­de­ren über Fra­gen, mit de­nen sich ein Po­li­zei­se­el­sor­ger be­fasst. Mit ei­nem Film­aus­schnitt ver­deut­lich­te Thiel ein­gangs, dass sich die Po­li­zei­ar­beit durch den Ter­ro­ris­mus ver­än­dert und ei­ne neue Di­men­si­on er­hal­ten ha­be. Und da­mit auch die Ar­beit des Po­li­zei­se­el­sor­gers, so Thiel.

Eu-weit ha­be es im Jahr 2017 bei den „un­na­tür­li­chen To­des­fäl­len“25 300 im Be­reich der Ver­kehrs­un­fäl­le ge­ge­ben, 68 wa­ren es im Zu­sam­men­hang mit Ter­ro­ris­mus, so

FO­TO: EICH­NER-RAMM

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