Son­der­re­ge­lung wird nur in 238 Fäl­len ge­nutzt

Eichsfelder Tageblatt - - POLITIK -

Die Son­der­re­ge­lung für Kurz­zeit­be­schäf­tig­te beim Ar­beits­lo­sen­geld I wird bis­her kaum ge­nutzt. Die Re­ge­lung gilt für Ar­beit­neh­mer, de­ren Stel­len auf nicht mehr als zehn Wo­chen be­fris­tet wa­ren und die ei­ne be­stimm­te Ein­kom­mens­gren­ze nicht über­schrit­ten ha­ben. Au­ßer­dem müs­sen die Be­trof­fe­nen in­ner­halb von 24 Mo­na­ten min­des­tens sechs Mo­na­te ge­ar­bei­tet ha­ben.

Laut Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­ri­um wur­de die­se Son­der­re­ge­lung zwi­schen April 2016 und März 2017 in nur 238 Fäl­len ge­nutzt – vor al­lem von Schau­spie­lern, Thea­ter-, Film- und Ka­me­ra­leu­ten so­wie To­nund Büh­nen­tech­ni­kern. Uni­on und SPD ha­ben mit ei­nem ge­ra­de vom Bun­des­tag ver­ab­schie­de­ten Ge­setz die Hür­den für den Ar­beits­lo­sen­geld-i-be­zug von Kurz­zeit­be­schäf­tig­ten noch ein­mal ge­senkt.

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