Eh­run­gen für Wil­fried Bas­dorf und die „Lut­ze“

Wür­di­gung beim Neu­jahrs­emp­fang des Fle­ckens Gie­bol­de­hau­sen im Schloss

Eichsfelder Tageblatt - - EICHSFELD - Von Mar­kus Rie­se

Gie­bol­de­hau­sen. Wil­fried Bas­dorf und die „Lutz­ver­ei­ni­gung“sind beim Neu­jahrs­emp­fang des Fle­ckens Gie­bol­de­hau­sen für ihr be­son­de­res eh­ren­amt­li­ches En­ga­ge­ment ge­ehrt wor­den.

Bür­ger­meis­te­rin Ma­ria Bock (CDU) trug die von Alois Gro­be­cker vor­be­rei­te­te Lau­da­tio auf Bas­dorf vor. Er sei „seit vie­len Jahr­zehn­ten im Fle­cken Gie­bol­de­hau­sen eh­ren­amt­lich sehr en­ga­giert“. Den Was­ser­sport­club (WSC) Gie­bol­de­hau­sen ha­be er 1972 selbst ge­grün­det, spä­ter auch die Ju­gend­ar­beit dort eta­bliert. Un­ter sei­ner Lei­tung sei das Wsc-ver­eins­heim an der Rhu­me er­rich­tet wor­den. Auch in der Orts­grup­pe Gie­bol­de­hau­sen des So­zi­al­ver­ban­des ha­be sich Bas- dorf als Vor­stands­mit­glied en­ga­giert.

En­ga­gier­tes Wir­ken als Wan­der- und We­ge­wart

Vor al­lem aber hob Bock Bas­dorfs Wir­ken als Wan­der- und We­ge­wart des Hei­mat- und Ver­kehrs­ver­eins Gie­bol­de­hau­sen her­vor. „Sei­ner In­ti­tia­ti­ve ist es zu ver­dan­ken, dass im Nah­er­ho­lungs­ge­biet Ro­ten­berg ein gut aus­ge­schil­der­tes Wan­der­we­ge­netz mit ei­ner Ge­samt­län­ge von 40 Ki­lo­me­tern vor­han­den ist“, be­ton­te die Bür­ger­meis­te­rin. Bas­dorf ha­be au­ßer­dem Weg­wei­ser aus Holz an­ge­fer­tigt, an ei­ner Wan­der­kar­te mit­ge­ar­bei­tet und den Aus­bau des Rhu­me­wan­der­we­ges for­ciert. Meh­re­re Schutz­hüt­ten sei­en in sei­ner „Ära“er­rich­tet wor­den. In ei­ner kur­zen Dan­ke­sauch

Ma­ria Bock (r.) und Kat­ha­ri­na Som­mer mit Mit­glie­dern der aus­ge­zeich­ne­ten „Lutz­ver­ei­ni­gung“.

re­de zeig­te sich der Ge­ehr­te be­schei­den. Bas­dorf: „Die Eh­rung ge­bührt vie­len, die mich im­mer wie­der un­ter­stützt ha­ben.“

Die Lau­da­tio auf die „Lutz­ver­ei­ni­gung“hielt die Kul­tur­aus­schuss-vor­sit­zen­de Kat­ha­ri­na Som­mer (CDU), die zu­vor schon Ge­dan­ken zum Eh­ren­amt vor­trug. Be­son­ders die akri­bi­sche Or­ga­ni­sa­ti­on des jähr­li­chen „Balls der Lut­ze“seit mitt­ler­wei­le drei Jahr­zehn­ten adel­te Som­mer in ih­rer Re­de im­mer wie­der, ging aber auch auf an­de­re Ak­ti­vi­tä­ten der Ver­ei­ni­gung ein, die 1985 aus ei­ner Grup­pe von Jung­ge­sel­len ent­stand und seit­dem ei­ni­ges auf die Bei­ne ge­stellt ha­be – von Boß­el­tur­nie­ren bis hin zu Mo­tor­rad-tref­fen. Be­son­ders der Ball und des­sen Or­ga­ni­sa­ti­on ver­die­ne aber An­er­ken­nung. Bis zu 1500 Be­su­cher zählt der auch über­re­gio­nal be­kann­te Kar­ne­vals-ball, je nach Aus­rich­tungs­ort. In die­sem Jahr – am 2. März im Nie­der­sach­sen­hof – ste­he er un­ter dem Mot­to „Die gol­de­nen 20er-jah­re“.

FOTO: RICH­TER

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