Meis­ter der gu­ten Form Der Stil des Mai­län­der Ar­chi­tek­ten und De­si­gners Giò Pon­ti (1891–1979)

Der Meis­ter der ita­lie­ni­schen Mid­cen­tu­ry-Mo­der­ne schuf ein ele­gan­tes Wun­der­werk nach dem an­de­ren

Elle Decoration (Germany) - - INHALTMAI / JUNI - * 1891 † 1979

Ver­zau­be­rung ist ei­ne nutz­lo­se Sa­che – aber ge­nau­so we­sent­lich wie Brot!“So be­schrieb der ita­lie­ni­sche Ar­chi­tekt Giò Pon­ti die Ma­gie sei­nes Gestal­tens: Bau­ten und Mö­bel nah am Le­ben – und da­bei trotz­dem leicht ka­pri­zi­ös und ein biss­chen ab­ge­ho­ben. Aus glän­zen­den Ma­te­ria­li­en wie Mes­sing, in mo­di­schen Far­ben und mit de­ko­ra­ti­ven De­tails. Kurz: ech­te State­ment-Pie­ces, lan­ge be­vor es das Wort über­haupt gab! Nach sei­nem Ar­chi­tek­tur­stu­di­um grün­de­te Pon­ti 1927 sein Bü­ro in Mai­land. Und ein Jahr spä­ter die Zeit­schrift „Do­mus“, die er bis zu sei­nem Tod lei­te­te. Ein Me­di­um, das auch sei­ne Ent­wür­fe er­klär­te, die er im­mer aus der Form her­aus dach­te. Wie den Pi­rel­li-Turm in Mai­land (1958), das ers­te Hoch­haus mit kühn kris­tall­för­mi­gem Grund­riss. Oder den Ses­sel „D.153.1“, für den er Lo­gik mit läs­si­gem Kom­fort ver­knüpf­te. Durch viel Rü­cken- und we­nig Sitz­flä­che ent­steht näm­lich der idea­le Win­kel „um be­quem die Bei­ne über­ein­an­der­zu­schla­gen ...“.

Fif­ties-Sa­lon Pon­tis Stü­cke de­fi­nie­ren den Ita­li­an Chic bis heu­te. Ses­sel „154.2“und Tisch „D.555.1“, bei­de über Mol­te­ni, um 2980 € und um 1897 €

Schmuck­stück Der Spie­gel „Ran­dac­cio“hing in Pon­tis ers­tem Apart­ment. Re-Edi­ti­on von Gu­bi, ab 650 €

Stil­voll zu­rück­leh­nen Den Lounge-Ses­sel „D.153.1“ent­warf Pon­ti 1953. Re-Edi­ti­on von Mol­te­ni, ab 3184 €

Ita­li­an Chic Cof­fee­ta­ble „D.552.2“von 1952, Re-Edi­ti­on von Mol­te­ni, um 1523 €

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