FDP-Kan­di­dat for­dert eu­ro­päi­sche Agen­tur für Ar­beit

Fer­hat Asi aus Aschen­dorf be­sucht La­ckier­zen­trum Al­bers

Ems-Zeitung - - LOKALES - Von Micha­el Sterk

PAPENBURG Der Eu­ro­pa­kan­di­dat der Frei­en De­mo­kra­ti­schen Par­tei (FDP), Fer­hat Asi aus Aschen­dorf, hat das Au­to­la­ckier­zen­trum Al­bers in Papenburg be­sucht. Dort hat er un­ter an­de­rem über sei­ne For­de­rung nach ei­ner Agen­tur für Ar­beit auf eu­ro­päi­scher Ebe­ne be­rich­tet.

Als sei­ne The­men­schwer­punk­te nann­te Asi den Fach­kräf­te­man­gel in Deutsch­land und die Ju­gend­ar­beits­lo­sig­keit in an­de­ren Staa­ten. Durch ei­ne Agen­tur für Ar­beit, die Un­ter­neh­men und Ar­beit­su­chen­de aus ganz Eu­ro­pa mit­ein­an­der in Kon­takt bringt, kann nach Darstel­lung von Asi dem Fach­kräf­te­man­gel in Deutsch­land und zu­gleich der Ju­gend­ar­beits­lo­sig­keit in an­de­ren Län­dern ent­ge­gen­ge­wirkt wer­den.

„Es kann nicht sein, dass wir im Sü­den von Eu­ro­pa Ju­gend­ar­beits­lo­sen­quo­ten von über 30 Pro­zent ha­ben und wir in Deutsch­land hän­de­rin­gend nach Azu­bis und Fach­kräf­ten su­chen.“Die­se Zah­len be­zie­hen sich laut dem FDP-Kan­di­da­ten auf Län­der wie Grie­chen­land, Spa­ni­en und Ita­li­en. „Man muss Eu­ro­pa als ei­nen gro­ßen Wirt­schafts­raum se­hen“, er­klär­te Asi. Es ge­be seit ei­ni­gen

Jah­ren Maß­nah­men der Eu­ro­päi­schen Uni­on (EU), die­ses Pro­blem an­zu­ge­hen. Ge­tan ha­be sich laut Asi je­doch noch nicht viel.

Im Zu­ge sei­nes Wahl­kamp­fes be­sucht der 25-Jäh­ri­ge meh­re­re Un­ter­neh­men im Ems­land. Da­zu ge­hör­te auch das Au­to­la­ckier­zen­trum Al­bers. Der Be­trieb be­schäf­tigt zur­zeit 17 Mit­ar­bei­ter, in­klu­si­ve fünf Aus­zu­bil­den­de, teil­te Ge­schäfts­füh­rer Fabian Mat­tes mit. Auf der rund 5000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Be­triebs­flä­che be­fin­den sich drei Hal­len so­wie fünf Spritz­ka­bi­nen.

Laut Mat­tes, der seit drei Mo­na­ten den Pos­ten des Ge­schäfts­füh­rers in­ne­hat, ist die Vor­ar­beit we­sent­lich zeit­auf­wen­di­ger als das La­ckie­ren. Da­zu zäh­len zum Bei­spiel das Ab­kle­ben und

Spach­teln der Fahr­zeu­ge. Mat­tes zu­fol­ge stam­men die Hälf­te der Auf­trä­ge von Au­to­häu­sern, 30 Pro­zent von In­dus­trie­un­ter­neh­men wie der Meyer Werft und Röch­ling so­wie 20 Pro­zent von pri­va­ten Kun­den. Das La­ckier­zen­trum wur­de nach An­ga­ben von Ge­schäfts­füh­rer Mat­tes 1904 in Aschen­dorf ge­grün­det. 1982 zog das Un­ter­neh­men nach Papenburg. Mit Fabian Mat­tes be­fin­det es sich seit nun­mehr vier Ge­ne­ra­tio­nen im Fa­mi­li­en­be­sitz.

La­ckier­meis­ter Cle­mens Al­bers be­rich­te­te, dass schon seit Lan­gem je­des Jahr ein oder zwei Schul­ab­gän­ger ei­ne Aus­bil­dung im La­ckier­zen­trum be­gin­nen wür­den. Au­ßer­dem ha­be ein Groß­teil der ak­tu­ell dort Be­schäf­tig­ten auch ih­re Leh­re bei Al­bers ab­sol­viert.

Fo­to: Micha­el Sterk

Diedes Au­to­la­ckier­zen­trums Al­bers be­sich­tig­ten (von links) Hans-Micha­el Goldmann, Fer­hat Asi, Ge­schäfts­füh­rer Fabian Mat­tes und Jan Jo­sef Al­bers. Hal­len

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