Rund­funk­bei­trag-Re­form vor­erst auf Eis

Ems-Zeitung - - VORDERSEIT­E -

FRANKFURT Die Re­form des Rund­funk­bei­trags ist nach Dar­stel­lung des säch­si­schen Staats­kanz­lei­chefs Oli­ver Schenk (CDU) zu­nächst ge­schei­tert. Die Bun­des­län­der könn­ten sich der­zeit nicht auf das so­ge­nann­te In­dex­mo­dell ei­ni­gen, wo­nach der Bei­trag in be­stimm­ten Ab­stän­den

au­to­ma­tisch stei­gen wür­de, sag­te Schenk der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“. Da­mit sei auch die an­ge­dach­te Fle­xi­bi­li­sie­rung der Bud­get­ver­wen­dung durch ARD und ZDF vor­erst vom Tisch. Die rhein­land­pfäl­zi­sche Me­dien­staats­se­kre­tä­rin Hei­ke Ra­ab (SPD) ver­wies auf wei­te­re Be­ra­tun­gen der Mi­nis­ter­prä­si­den­ten im De­zem­ber.

Die Län­der hat­ten in Er­wä­gung ge­zo­gen, den Rund­funk­bei­trag ab 2023 an ei­nen In­dex zu kop­peln. Dann wä­re der Bei­trag au­to­ma­tisch ge­mäß ei­ner Teue­rungs­ra­te ge­stie­gen.

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