Was selbst­be­wuss­te Frau­en aus­macht

ERFOLG Magazin - - Einstellung -

Die meis­ten Frau­en ha­ben kein Pro­blem da­mit, ih­re Schwä­chen be­nen­nen zu kön­nen. Sie kön­nen sich selbst un­barm­her­zig aus­ein­an­der­neh­men, wis­sen ge­nau, was sie wann und wo falsch ge­macht ha­ben, was ih­nen nicht liegt. Schwie­ri­ger wird es, wenn es um ih­re Stär­ken geht. Da siegt oft die Be­schei­den­heit oder es fehlt schlicht an ei­nem ge­sun­den Selbst­wert, dem kla­ren Blick auf sich selbst. Wie scha­de! Selbst­be­wusst­sein und Aus­strah­lung sind aber kein Him­mels­ge­schenk, son­dern er­lern­bar. Ich ha­be ei­nen Leit­fa­den für ein Ego-up­grade ent­wi­ckelt, den „Anouk In­dex“, den ich in Aus­zü­gen hier be­schrei­ben will. Er bie­tet prak­ti­sches Know-how, um Selbst­zwei­fel in den Griff zu be­kom­men, sich auf die rich­ti­gen Din­ge zu fo­kus­sie­ren.

Fan­gen wir mit der gu­ten Nach­richt an: Man darf auch mal ei­nen Feh­ler ma­chen, man darf ver­lie­ren. Selbst­be­wuss­te Frau­en ste­hen zu ih­ren Feh­lern. Schwä­chen sind okay und un­se­re Las­ter ma­chen uns erst zu den Per­sön­lich­kei­ten, die wir sind. Ich plä­die­re da­für, dass wir uns in Ak­zep­tanz üben, wenn es not­wen­dig ist. Da­zu ge­hört für mich, nicht auf dem Weg zum Er­folg zu ver­kramp­fen, ver­bis­sen zu sein. Wenn es mal schief geht im Le­ben – so what? Was ich ge­lernt ha­be in pein­li­chen, schreck­li­chen, er­folg­lo­sen Si­tua­tio­nen, in de­nen ich am liebs­ten da­von­ge­lau­fen wä­re, ist: Im­mer Klas­se zei­gen und nie die Ver­rück­te spie­len.

Es ist un­mög­lich, al­les al­lein zu schaf­fen. Wer selbst­be­wusst ist, weiß, wann es Sinn macht, um Hil­fe zu bit­ten. Aber auch, wann Hil­fe ge­for­dert ist. Al­lein ist man viel­leicht schnel­ler, aber im Team kommt man wei­ter. Nein sa­gen ist üb­ri­gens okay. Sei­en Sie klar und schnör­kel­los. Ste­hen Sie für sich ein. Wer au­then­tisch ist, wirkt im­mer an­zie­hend auf an­de­re.

Selbst­be­wuss­te Frau­en wis­sen: Tu­gen­den wie Durch­hal­te­ver­mö­gen, Kri­sen­ma­nage­ment, oder die Fä­hig­keit, po­si­tiv zu den­ken, kön­nen wir nicht ler­nen, wenn im­mer al­les glatt läuft. Das wä­re ein un­na­tür­li­ches Le­ben. Brü­che for­men uns, sie schlei­fen un­se­ren Cha­rak­ter, ma­chen uns in­ter­es­sant. Und un­ser Le­ben wä­re nur halb so bunt, wenn wir al­le nur den gera­den Weg ge­hen und vor Wi­der­stän­den im­mer nur zu­rück­schre­cken wür­den. Wir soll­ten ler­nen, uns ih­nen ent­ge­gen­zu­stel­len, sie zu meis­tern.

Da­zu ge­hört der Mut zur Ve­rän­de­rung – auch das zeich­net ei­ne selbst­be­wuss­te Frau aus. Wer sich selbst wert­schätzt, ver­harrt nicht in Si­tua­tio­nen, Be­zie­hun­gen, Jobs, die nicht gut für ihn sind. Raus aus der ver­meint­li­chen Kom­fort­zo­ne! Anouk El­len Su­san

Feh­ler sind er­laubt!

ist Di­rek­to­rin des Nie­der­län­di­schen Bü­ros für Tou­ris­mus & Con­ven­ti­on in Deutsch­land und Vor­stands­vor­sit­zen­de der Deutsch-nie­der­län­di­schen Ge­sell­schaft. Ihr be­son­de­res An­lie­gen: Selbst­mar­ke­ting für Frau­en

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