Ernst Crame­ri: Ler­ne stets von den Bes­ten..

Tau­send­sas­sa Ernst Crame­ri ist selbst ei­ner der Bes­ten und als Spea­ker in­ter­na­tio­nal ge­fragt.

ERFOLG Magazin - - Inhalt -

Ernst Crame­ri wuchs in St. Mo­ritz un­ter sehr stren­ger Er­zie­hung auf, die mit sei­nem re­bel­li­schen We­sen fürch­ter­lich kol­li­dier­te. Im Kräf­te­mes­sen mit den Leh­rern wur­de er zum Klas­sen­un­ter­hal­ter – ei­ne frü­he gu­te Schu­le für sei­ne zu­künf­ti­gen Büh­nen­auf­trit­te. Straf­maß­nah­men von El­tern und Schu­le wa­ren die Re­gel, be­stärk­ten den Frei­geist aber eher, als ihn zu bre­chen.

Ei­ne Koch-aus­bil­dung brach er ab und auch ei­ne Leh­re als Bä­cker und Kon­di­tor schei­ter­te. Es pass­te ein­fach nichts. Als letz­ten Ret­tungs­an­ker bot sich ei­ne kauf­män­ni­sche Leh­re in ei­nem Sport­ge­schäft in St. Mo­ritz. Dort gab es am zwei­ten Lehr­tag ein weg­wei­sen­des Schlüs­sel­er­leb­nis. Ei­ne süd­ame­ri­ka­ni­sche Fa­mi­lie von 12 Per­so­nen kam ins Ge­schäft und der Va­ter mein­te „Whe need on­ly the best!“Das kann­te Crame­ri von zu Hau­se über­haupt nicht, wo die Fra­ge „was kos­tet das?“vor al­lem stand. Der Kas­sen­be­trag von 128.000 Schwei­zer Fran­ken mach­te ihn sprach­los. Die Krö­nung er­leb­te er, als ein Pri­vat­ski­leh­rer Gäs­te mit ins Ge­schäft brach­te und spä­ter ei­ne Pro­vi­si­on in Hö­he von 12.800 Schwei­zer Fran­ken aus­ge­zahlt be­kam. Von da an sah Ernst Crame­ri sei­nen Weg klar vor sich. Er zog die Leh­re durch und schloss sie mit Aus­zeich­nung ab, mit dem Ziel, da­nach als Pri­vat­ski­leh­rer durch­zu­star­ten. Doch im Som­mer pur­zel­te er oh­ne er­kenn­ba­ren Grund ei­nen Ab­hang hin­un­ter, als hät­te ihm je­mand ein Bein ge­stellt. Dem Un­fall folg­te das Kran­ken­haus, dann meh­re­re Mo­na­te Re­ha. Ein The­ra­peut dort be­geis­ter­te ihn da­für, sich zum The­ra­peu­ten und Kos­me­ti­ker aus­bil­den zu­las­sen. Er über­re­de­te die bes­te Kos­me­ti­ke­rin in St. Mo­ritz, ihm al­les Wich­ti­ge bei­zu­brin­gen und revan­gier­te sich da­für mit Mas­sa­gen. Im Win­ter leg­te er dann als Ski­leh­rer los.

Traum­job mit Tü­cken

Die Kom­bi­na­ti­on, Ski­leh­rer, The­ra­peut und Kos­me­ti­ker und fünf Spra­chen be­scher­ten ihm so­fort sehr gu­te Kun­den aus den Vil­len und Lu­xus­ho­tels. Im Som­mer wur­de er oft von den Gäs­ten ein­ge­la­den, die ihn mit ih­ren Pri­vat-jets ab­hol­ten und bei sich auf Lu­xus-jach­ten und in ih­ren Vil­len lo­gie­ren lie­ßen. Ein li­mit­lo­ses Traum­le­ben. Er fühl­te sich schnell ab­so­lut da­zu­ge­hö­rig, bis es auch hier wie­der zu ei­nem Schlüs­sel­er­leb­nis kam. Er hat­te sich un­sterb­lich in die Toch­ter ei­nes Ma­gna­ten ver­liebt und auch sie war ihm sehr zu­ge­wandt. Da nahm der Va­ter Crame­ri zur Sei­te und sag­te: „Lass bit­te die Fin­ger von mei­ner Toch­ter, du bist nur ein

Feie­re Er­fol­ge und mach dar­aus »Ma­gic Mo­ments«, die dich wei­ter­tra­gen.

klei­ner Ski­leh­rer. Mei­ne Toch­ter wird ei­nen sehr rei­chen Mann hei­ra­ten, das läuft schon al­les!“Er muss­te am nächs­ten Tag so­fort ab­rei­sen. Ein rie­si­ger Schock, der den Ver­lieb­ten tief er­schüt­ter­te und den er zur Selbst­the­ra­pie in dem Buch „Der un­end­li­che Schmerz der Ver­las­se­nen“ver­ar­bei­te­te. Über­haupt ent­stan­den die meis­ten sei­ner Bü­cher aus Kri­sen­si­tua­tio­nen her­aus.

Der Weg: St­ei­nig aber auf­wärts

Ein­mal über die Ent­täu­schung sei­ner ers­ten Lie­be hin­weg, ging er mit Ent­schlos­sen­heit dar­an, es selbst zu Er­folg und Geld zu brin­gen. Der Weg ge­stal­te­te sich nicht im­mer pro­blem­frei. Auch ei­ne spä­te­re Lie­be en­de­te mit ei­nem bö­sen Er­wa­chen: die Schei­dung rui­nier­te ihn der­ma­ßen, dass sei­ne Be­ra­ter ihm zur Pri­vat­in­sol­venz rie­ten. „Nie und nim­mer“war sei­ne Ant­wort, auf die er noch heu­te sehr stolz ist. Ei­ni­ge Ge­schäf­te mit an­de­ren Per­so­nen en­de­ten in der Plei­te. Dar­aus lern­te er, nur die Ge­schäf­te zu ma­chen, die er selbst in der Hand hat­te. Und ge­ra­de das, was an­de­re als un­mög­lich er­ach­te­ten, reiz­te ihn. Un­ken­ru­fe wie „Das geht nicht“, ,,Das braucht kei­ner“, lie­ßen ihn kalt. Er tat es trotz­dem und der Er­folg gab ihm Recht. Er woll­te ei­ne ei­ge­ne Schön­heits­farm und es wur­den meh­re­re. Er woll­te nicht mehr die Kos­me­tik­pro­duk­te an­de­rer Fir­men ver­kau­fen und grün­de­te des­halb Crame­riNa­tur­kos­me­tik­pro­duk­te, oh­ne Farb­stof­fe, oh­ne Kon­ser­vie­rungs­stof­fe, oh­ne Tier­ver­su­che, auf rein na­tür­li­cher Ba­sis und als rei­ne Na­tur­kos­me­tik zer­ti­fi­ziert, die die­ses Jahr das 30-jäh­ri­ge Ju­bi­lä­um fei­ern. Er­fol­ge wie die­sen ze­le­briert er ger­ne groß mit an­de­ren, um für al­le zu­sam­men "Ma­gic Mo­ments" zu schaf­fen. Die­se ge­ben wie­der neue Kraft, wei­te­re Pro­jek­te in An­griff zu neh­men und be­ste­hen­de zu ver­bes­sern. „Am Un­ter­neh­men ar­bei­ten und nie­mals im Un­ter­neh­men“, ist sei­nes Erach­tens der Grund, dass sei­ne Un­ter­neh­men flo­rie­ren.

Un­mög­lich? Gibt es nicht!

Mit sei­ner Er­fah­rung im Ge­päck träum­te er groß: Die höchs­te Schön­heits­farm der Welt lehn­ten al­le Berg­bah­nen in Eu­ro­pa als Ding der Un­mög­lich­keit ab. Zehn Jah­re lang blieb er dran, hak­te im­mer wie­der nach und heu­te liegt die höchs­te Schön­heits­farm der Welt mehr als 3.300 Me­ter über Meer. Die nächs­te Idee, den „1. Schön­heits­zug der Welt“auf die Schie­nen zu brin­gen, stieß bei den Bah­nen auf Ab­leh­nung. Mit der be­währ­ten Hart­nä­ckig­keit klapp­te es auch hier nach bei­na­he zehn Jah­ren. Die Me­di­en über­schlu­gen sich vor Be­geis­te­rung. Da­nach kam der Wunsch auf, die „1. Schön­heits­farm in Si­bi­ri­en“zu ha­ben und auch die­se wur­de Wirk­lich­keit. Er­reich­te Zie­le wur­den dem Tau­send­sas­sa schnell lang­wei­lig, und so ka­men zwei neue Ge­schäfts­fel­der hin­zu, ,Ba­by Well­ness‘ und ,Dog­gy Well­ness‘.

Sei er­folg­reich und sprich dar­über

Al­le von Ernst Crame­ri auf­ge­bau­ten Ge­schäf­te lie­fen so gut an, dass sein Rat be­reits in jun­gen Jah­ren bei an­de­ren Un­ter­neh­mern sehr ge­fragt war. Er stieg mit viel Er­folg ins Be­ra­tungs- und Coa­ching-ge­schäft ein und half 10.000en von Fir­men ihr Ge­schäft wie­der in Po­si­ti­on zu brin­gen. Par­al­lel ver­such­te er sich als Spre­cher auf na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Büh­nen.

Für ei­ge­ne Mas­ter­mind-grup­pen und Vip-er­folgs­coa­chings war er ein Jahr lang welt­weit un­ter­wegs. Im Ja­nu­ar ge­wann er den Spea­ker Slam Award ge­gen 175 in­ter­na­tio­na­le Spea­ker und ge­hört in­zwi­schen zu den Top 100 Trai­nern in Deutsch­land und Ös­ter­reich.

Da­bei ver­gisst er nie, sich selbst wei­ter­zu­bil­den und lässt sich selbst im­mer wie­der von ver­schie­dens­ten Spe­zia­lis­ten coa­chen, nach sei­nem Mot­to „Ler­ne stets von den Bes­ten!“Je­den Mo­nat be­sucht er Se­mi­na­re, Kon­gres­se, Mes­sen und Vor­trä­ge. Da­zu steht je­de Wo­che das Le­sen meh­re­rer Bü­cher und das täg­li­che Hö­ren von Pod­casts und Hör­bü­chern an. Er ist in meh­re­ren Mas­ter­mind-grup­pen und führt auch selbst ei­ni­ge Mas­ter­mind-grup­pen, das be­rühm­te Tref­fen der klu­gen Köp­fe, Aus­tausch auf höchs­tem Ni­veau. Da­zu ge­hört, dass er sich über­haupt fast nur mit er­folg­rei­chen Men­schen, mit Ma­chern um­gibt, die er auch im­mer wie­der zu Events ein­lädt, wo sich Hoch­ka­rä­ter tref­fen und auf höchs­tem Ni­veau aus­tau­schen. „Mir ist mei­ne Le­bens­zeit viel zu scha­de, um mit­tel­mä­ßig un­ter­wegs zu sein“, ist sein An­spruch und führt aus: „Der Un­ter­schied zwi­schen rich­tig Er­folg­rei­chen und an­de­ren Men­schen ist, Er­folg­rei­che spre­chen im­mer da­von, was sie al­les ge­tan ha­ben und was sie noch al­les um­set­zen. Die an­de­re Grup­pe spricht im­mer da­von, was sie al­les vor­ha­ben und was sie pro­bie­ren wer­den. So kommt man in sei­nem Le­ben nicht rich­tig vor­an, das Le­ben ist viel zu kost­bar, um mit an­ge­zo­ge­ner Hand­brem­se un­ter­wegs zu sein. Ich kann je­dem nur sehr emp­feh­len, dar­auf zu ach­ten, mit Men­schen un­ter­wegs zu sein, die ganz viel Er­folg ha­ben. Das nimmt dich au­to­ma­tisch mit.“

Die bis­he­ri­ge Bi­lanz des Schaf­fens sind 67 Bü­cher, rund um das The­ma Er­folg und Mind­set und 44 Hör­bü­cher. Den Pod­cast www.er­geb­nis­ori­en­tiert.com füllt er täg­lich mit vie­len wert­vol­len In­puts di­rekt aus dem Er­folgs­le­ben. Da­ne­ben hält er Se­mi­na­re rund um das The­ma Er­folg und or­ga­ni­siert Events für Fremd­fir­men und für die ei­ge­ne Fir­ma. Wem das nicht ge­nügt, kann sich den Mas­ter­mind-grup­pen an­schlie­ßen oder ein Jah­res-vip-coa­ching mit Ernst Crame­ri ver­ein­ba­ren. Da­ne­ben bie­tet er auch Fir­men­be­ra­tun­gen an und auf Wunsch ei­nen Durch­bruchs-tag an.

Ach­te dar­auf, mit Men­schen un­ter­wegs zu sein, die ganz viel Er­folg ha­ben. Das nimmt dich au­to­ma­tisch mit.

»Mir ist mei­ne Le­bens­zeit viel zu scha­de, um mit­tel­mä­ßig un­ter­wegs zu sein«

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