Nor­man Grä­ter – Die Er­folgs­ge­heim­nis­se der Stars

Was sind die Ge­heim­nis­se der Hol­ly­wood-stars? Nor­man Grä­ter hat sie ge­fragt

ERFOLG Magazin - - Inhalt -

Er­folg­rei­chen Per­sön­lich­kei­ten ins Herz ge­schaut Die For­mel für be­ruf­li­chen Er­folg gibt es schon lan­ge. Je­doch ist der Be­ruf nur ein Le­bens­be­reich. Was ist mit den an­de­ren Be­rei­chen wie Ge­sund­heit, Fa­mi­lie, Freun­de, Fi­nan­zen, Hob­bies und vi­el­leicht für Ei­ni­ge noch die Spi­ri­tua­li­tät? Was sa­gen er­folg­rei­che Per­sön­lich­kei­ten, wenn sie ge­nau da­nach ge­fragt wer­den: Nach dem Er­folgs­ge­heim­nis für das Le­ben?

Kom­men Sie mit auf ei­ne Rei­se in die Denk­wei­se die­ser Per­sön­lich­kei­ten und er­fah­ren, was sie so be­son­ders macht. »Ent­wick­le dich in Rich­tung dei­nes ma­xi­ma­len Po­ten­ti­als, ha­be da­bei Freu­de und sei of­fen für Neu­es.« – Chuck Nor­ris

Stär­ke dei­ne Stär­ken

Ei­ner der fröh­lichs­ten Men­schen, mit de­nen ich je ge­spro­chen ha­be, war Chuck Nor­ris. Er re­de­te un­un­ter­bro­chen, er­zähl­te von sei­nen frü­he­ren Er­fol­gen und von sei­nen Er­leb­nis­sen in jun­gen Jah­ren. Sei­ne Frau Ge­na ist da­bei im­mer ei­ne Arm­län­ge ent­fernt. Sie ist Chucks Brand Ma­na­ger. „Ich küm­me­re mich um die Mar­ke Chuck Nor­ris und da ver­ste­he ich kei­nen Spaß“. Bei­de ha­ben ei­ne kla­re Auf­ga­ben­tei­lung. Chuck geht ger­ne auf al­le Fan­wün­sche ein und so nimmt er re­gel­mä­ßig sei­ne Base­ball­müt­ze ab, wenn die Fra­ge nach ei­nem Fo­to oh­ne Müt­ze kommt. Ge­na hin­ge­gen springt da­bei fast aus dem Hemd. „Lass die Müt­ze auf. Sonst hät­te ich dir vor­hin noch die Haa­re schön­ge­macht.“Sie dreht sich zu mir. „Die­se Fo­tos sind für im­mer im In­ter­net. Ich möch­te nicht, dass sei­ne Haa­re in al­le Rich­tun­gen ste­hen.“Bei­de ha­ben bei ih­rer Ar­beit sicht­lich Spaß und tun al­les, um den Men­schen in ih­rem Um­feld ei­ne Freu­de zu be­rei­ten. »Es ist bes­ser, glück­lich zu sein, als gut. Men­schen soll­ten sich ih­ren Traum nie­mals aus­re­den las­sen. An­de­re schie­ßen im­mer wie­der ge­gen dei­nen Traum, weil sie selbst ste­cken­ge­blie­ben sind und nichts hin­be­kom­men ha­ben. Je­der hat das Recht, sei­nem ei­ge­nen Traum zu fol­gen.« – Char­lie She­en

Er­folg­reich oder glück­lich?

Vie­le Men­schen wol­len er­folg­reich sein. Da­bei tap­pen sie oft in ei­ne ganz ge­mei­ne Fal­le. Sie ver­glei­chen näm­lich ihr In­ne­res mit dem Äu­ße­ren der an­de­ren Men­schen. Be­son­ders in Zei­ten von so­zia­len Me­di­en, Pho­to­shop und Co. zeigt sich je­der nur von sei­ner bes­ten Sei­te. Je­doch gibt es kein Son­nen­schein­le­ben. Je­der Mensch hat

Hö­hen und Tie­fen. Nur wer­den die Tie­fen sehr oft au­ßen vor­ge­las­sen. Und so ver­glei­chen die Men­schen ihr nicht per­fek­tes In­ne­res mit den Hoch­glanz­fo­tos der an­de­ren Men­schen. Das kann nur zu ei­nem Knick im Selbst­be­wusst­sein füh­ren. Char­lie She­en hat dies er­kannt und plä­diert dar­auf, lie­ber glück­lich, als gut zu sein und Nei­der ri­go­ros aus­zu­sor­tie­ren. „Fol­ge dei­nem Traum, egal was die an­de­ren sa­gen.“ »Du brauchst ei­ne di­cke Haut im Le­ben, denn du wirst im­mer wie­der zu Bo­den ge­schla­gen wer­den. Ste­he im­mer wie­der auf und ma­che wei­ter.« – Syl­ves­ter Stal­lo­ne

Auf­ge­ben wä­re zu ein­fach

Im Le­ben gibt es ge­nug Din­ge, die uns zu Bo­den ge­hen las­sen. Syl­ves­ter Stal­lo­ne er­zäh­le mir in Man­ches­ter sei­ne Ge­schich­te, die ich heu­te noch sehr ger­ne in mei­nen Vor­trä­gen wei­ter­ge­be. Durch ei­nen Arzt­feh­ler bei der Ge­burt, wur­de ein Nerv an sei­nem Mund­win­kel ver­letzt, wel­cher dann zu sei­ner be­kann­ten, leicht schie­fen Mund­stel­lung führ­te. Er flog von di­ver­sen Schu­len und sein Leh­rer pro­phe­zei­te ihm, dass er ir­gend­wann auf dem elek­tri­schen Stuhl lan­den wür­de. Als jun­ger Mann klopf­te an vie­le Schau­spiel Agen­ten Tü­ren, da er ei­nen

Nor­man Grä­ter ver­an­stal­tet am 24. März 2020 in der Por­sche Are­na/stutt­gart sein gro­ßes Er­folgsevent

»Don't stop be­lie­vin'«. Er teilt mit Ih­nen, von ei­nem Orches­ter be­glei­tet, die Er­folgs­ge­heim­nis­se der Stars.

Mehr In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie in un­se­rem Ka­len­der auf Sei­te 66.

Traum hat­te; er woll­te Schau­spie­ler sein. Je­doch ha­gel­te es ei­ne Ab­sa­ge nach der nächs­ten und so muss­te er so­gar sei­nen Hund ver­kau­fen, um über die Run­den zu kom­men. Je­doch soll­te sich sei­ne Win­ter­zeit in den Früh­ling und Som­mer sei­nes Le­bens ver­wan­deln, als er am 24.3.1975 ei­nen Box­kampf zwi­schen Mo­ha­mad

Ali und Chuck Wep­ner sah. Die­ser in­spi­rier­te ihn so sehr, dass er dar­auf­hin das Dreh­buch zu Ro­cky schrieb. Je­doch ist der Rest noch nicht ganz Ge­schich­te, denn Stal­lo­ne woll­te die Haupt­rol­le in sei­nem ei­ge­nen Film. Die Pro­du­zen­ten lach­ten ihn je­doch aus. „Wir ver­kau­fen kei­ne ein­zi­ge Ki­no­kar­te mit dei­nem Ge­sicht im Film. Nimm das Geld oder geh nach Hau­se“war de­ren Ant­wort. Er be­dan­ke sich und ver­ließ das Bü­ro der Pro­du­zen­ten. Zu die­ser Zeit hat­te er 7 US Dol­lar auf dem Kon­to und schlug ei­nen De­al über 325.000 US Dol­lar aus, da es nicht sei­nem Traum ent­sprach. Er kämpf­te wei­ter, bis er sei­nen Traum in die Tat um­ge­setzt hat­te. Ein wahr­haf­ti­ges Vor­bild. »Men­schen müs­sen ih­re Lei­den­schaft fin­den. Denn du bist die bes­te Ver­si­on von dir selbst, wenn du von in­nen her­aus be­geis­tert bist. Dei­ne Nach­richt ist auch erst dann au­then­tisch. Nur da­durch schaffst du ei­ne tief­grün­di­ge Ver­bin­dung mit an­de­ren Men­schen.« – Mi­chel­le Oba­ma

Sei­en Sie prä­sent

In un­se­rer heu­ti­gen Zeit ist ei­nes ganz groß in Mo­de ge­kom­men. Das Hin­hö­ren. Wäh­rend wir auf dem Han­dy her­um dad­deln, hö­ren wir mit ei­nem Ohr zu und ni­cken im­mer wie­der. Wenn Sie je­doch das Herz ei­nes Men­schen er­rei­chen möch­ten, sei­en Sie zu 100 % bei ihm. Die­se Er­fah­rung mach­te ich bei Mi­chel­le Oba­ma. Bei un­se­rem Ge­spräch wa­ren ge­fühlt nur wir Bei­de im Raum. Sie war mit ih­rem vol­len Fo­kus bei mir, was da­zu ge­führt hat, dass ich we­der die As­sis­ten­ten, den Se­cret Ser­vice oder an­de­re Gäs­te wahr­ge­nom­men ha­be. Es hat sich für mich an­ge­fühlt, als gä­be es nur sie und mich. Mi­chel­le Oba­ma lebt, was Sie mir als Er­folgs­ge­heim­nis sag­te; von in­nen her­aus be­geis­tert zu sein. Denn Au­then­ti­zi­tät kommt nicht durch ei­ne schö­ne Hül­le oder äu­ße­re Ein­flüs­se wie ei­nen Ti­tel, ei­nen gro­ßen Fir­men­wa­gen oder ähn­li­ches, son­dern von ei­ner in­ne­ren Ein­stel­lung. Der Ein­stel­lung „pro Mensch“. »Füh­ren Sie mit in­ter­es­san­ten Men­schen Ge­sprä­che und ler­nen da­bei aus Le­bens­be­rei­chen, die Ih­nen neu sind.« – An­ge­la Mer­kel

An­de­re Men­schen sind der Schlüs­sel zu Ih­ren Träu­men

Auch An­ge­la Mer­kel hat er­kannt, dass der Schlüs­sel für die Er­fül­lung al­ler Zie­le und Träu­me an­de­re Men­schen sind. Was heißt das für Sie? Schaf­fen Sie sich ein Netz­werk an Men­schen, die das er­reicht ha­ben, was Sie er­rei­chen möch­ten. Fan­gen Sie an, sich mit die­sen Men­schen zu be­schäf­ti­gen, als die gut ge­mein­ten Hin­wei­se Ih­res Sch­wa­gers für ba­re Mün­ze zu neh­men. Al­les, was Sie sich in Ih­ren Träu­men vor­stel­len kön­nen und ir­gend­wann be­sit­zen wol­len, ge­hört heu­te noch an­de­ren Men­schen. So­mit be­nö­ti­gen Sie die­se Men­schen, um Ih­rem Ziel ein Stück nä­her zu kom­men. Nut­zen Sie die­ses Wis­sen und füh­ren sinn­vol­le Ge­sprä­che, die Sie nach vor­ne brin­gen. »Der dümms­te Spruch den ich ken­ne ist "Wis­sen ist Macht". Weil Sie kön­nen noch so viel Wis­sen im Kopf ha­ben. Wenn Sie nichts da­mit ma­chen, be­deu­tet das über­haupt kei­ne Macht.« – Prof. Dr. h.c. mult. Rein­hold Würth

Ich weiss, dass ich nichts weiss

In mei­nen vie­len Be­geg­nun­gen mit Rein­hold Würth fiel mir auf, dass auch er an gu­ten Ge­sprä­chen mehr als in­ter­es­siert ist. Ei­ni­ge Städ­te­füh­rer ha­ben dies am ei­ge­nen Leib zu spü­ren be­kom­men, denn Herr Würth möch­te viel wis­sen und er hasst es, wenn Men­schen kei­ne Kom­pe­tenz in ih­rem ver­meint­li­chen Kern­be­reich ha­ben. Da­mit sticht er di­rekt ins We­s­pen­nest, denn wir al­le ha­ben enorm viel Wis­sen. Wo es je­doch meis­tens schei­tert, ist die Um­set­zung die­ses Wis­sens in der Pra­xis. Wir al­le wis­sen ganz ge­nau, was wir tun müss­ten, um er­folg­rei­cher im Le­ben zu sein. Je­doch fal­len uns hun­der­te von Aus­re­den ein, war­um wir das ge­ra­de jetzt nicht um­set­zen kön­nen. Es schei­tert in der heu­ti­gen Zeit nie­mals am Wis­sen, son­dern im­mer am Um­set­zen des

Wis­sens. »Sei ein­fach du selbst« – Pa­me­la An­der­son

Glück­lich sein

Kom­men wir wie­der zu­rück zur Ein­gangs­fra­ge: Was ist nö­tig, um er­folg­reich im Le­ben zu sein? Da die Wor­te „Le­ben“, „Er­folg“und „Glück“je­der Mensch an­ders de­fi­niert, gibt es hier auch kei­ne all­ge­mein gül­ti­ge For­mel. Pa­me­la An­der­son fasst den wich­tigs­ten Aspekt schön zu­sam­men. Als ich ihr die­se Fra­ge stell­te, schau­te sie kurz zu ih­rem Be­glei­ter, über­leg­te und lä­chel­te mich dann char­mant an: „Just be yours­elf “– sei ein­fach du selbst. Wenn Sie sich so ge­ben, wie Sie sind, wer­den Sie nicht al­len Men­schen ge­fal­len. Vie­len fällt dies un­heim­lich schwer. Nur mal ehr­lich – kön­nen Sie es al­len Men­schen recht ma­chen? Nein. Ma­chen Sie es sich selbst recht, wenn Sie sich ver­bie­gen, wie die An­de­ren es mög­li­cher­wei­se möch­ten? Nein. So­mit ma­chen Sie es we­der sich, noch den An­de­ren recht, wenn Sie sich ver­bie­gen. Blei­ben Sie bei sich und ge­hen Sie Ih­ren Weg. Auch wenn es man­chen nicht ge­fällt. Zu­min­dest Sie ge­fal­len sich. Und dar­auf kommt es doch in Ih­rem Le­ben an.

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