Be­reits auf den ers­ten Blick wirkt der neue ELW der Un­ter­stüt­zungs­grup­pe Ört­li­che Ein­satz­lei­tung des Land­krei­ses Eich­stätt sehr un­ge­wöhn­lich, was wohl vor al­lem an der drit­ten Ach­se des Mer­ce­des Sprin­ter 519 CDI BLUETEC lie­gen mag.

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Aber auch sonst kann „Ka­ter Eich­stätt 12/01“mit zahl­rei­chen sehr un­ge­wöhn­li­chen und aus­ge­klü­gel­ten De­tail­lö­sun­gen auf­trump­fen.

Be­reits auf den ers­ten Blick fällt der neue ELW der Un­ter­stüt­zungs­grup­pe Ört­li­che Ein­satz­lei­tung des Land­krei­ses Eich­stätt (BY) auf. Das liegt vor al­lem an der drit­ten Ach­se des Mer­ce­des Sprin­ter 519 CDI BLUETEC. Aber auch sonst kann „Ka­ter Eich­stätt 12/01“mit zahl­rei­chen sehr un­ge­wöhn­li­chen und aus­ge­klü­gel­ten De­tail­lö­sun­gen auf­trump­fen.

Die Un­ter­stüt­zungs­grup­pe Ört­li­che Ein­satz­lei­tung (UG-ÖEL) des Land­krei­ses Eich­stätt ist nicht – wie sonst in Bay­ern üb­lich – ei­ner Feu­er­wehr an­ge­glie­dert, son­dern agiert als ei­gen­stän­di­ge Ka­ta­stro­phen­schutz­ein­heit. Sie ist di­rekt dem Land­rats­amt, Sach­ge­biet Ka­ta­stro­phen­schutz, un­ter­stellt. Folg­lich ist die UG-ÖEL in kei­nem Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus be­hei­ma­tet. Pri­mä­rer Stand­ort ist der Kreis­bau­hof in Eich­stätt (nord­west­li­cher Kreis), wo so­wohl der neue Ein­satz­leit­wa­gen (ELW) der UG-ÖEL als auch der ELW der UG-SANEL (Un­ter­stüt­zungs­grup­pe Sa­ni­täts­ein­satz­lei­tung) vor­ge­hal­ten wer­den.

Gleich­zei­tig dient die­ser Stand­ort als Krei­s­ein­satz­zen­tra­le (KEZ) des Land­krei­ses Eich­stätt. Al­so als Funk­zen­tra­le und be­helfs­mä­ßi­ge Leit­stel­le, um bei­spiels­wei­se die zu­stän­di­ge In­te­grier­te Leit­stel­le (ILS) der Re­gi­on In­gol­stadt bei gro­ßen Un­wet­ter­la­gen zu ent­las­ten. Da es sich bei dem et­wa 130.000 Ein­woh­ner zäh­len­den Kreis Eich­stätt um ei­nen 1.214 Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ßen Flä­chen­land­kreis han­delt, sind die An­fahrts­we­ge lang. Des­halb ha­ben sich die Ver­ant­wort­li­chen mit der Be­schaf­fung des neu­en ELW für ei­nen zwei­ten Stand­ort am Bau­hof in Stamm­ham (süd­öst­li­cher Kreis) ent­schie­den. Dort steht der al­te Ein­satz­leit­wa­gen der Un­ter­stüt­zungs­grup­pe, ein Volks­wa­gen LT 35 aus dem Jahr 2000, der nun pri­mär als MTW ein­ge­setzt wird. Er kann al­ler­dings auch als In­te­rims-elw fun­gie­ren, bis der ELW aus Eich­stätt ein­trifft.

Be­reits im Ju­li 2014 be­gin­nen ers­te Pla­nun­gen für ei­ne Er­satz­be­schaf­fung die­ses be­tag­ten ELW, in­dem der für die UG-ÖEL zu­stän­di­ge Kreis­brand­meis­ter (KBM) Mar­kus Han­rie­der den ent­spre­chen­den An­trag bei der Kreis­ver­wal­tungs­be­hör­de stellt. Par­al­lel zu der we­nig spä­ter er­folg­ten Aus­schrei­bung, wel­che durch den ver­ant­wort- li­chen Kreis­brand­rat in en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit dem Land­rats­amt, KBM Han­rie­der und den an­de­ren Füh­rungs­kräf­ten der UGÖEL aus­ge­ar­bei­tet wird, be­gin­nen die Ver­ant­wort­li­chen auch da­mit, di­ver­se Re­fe­renz­fahr­zeu­ge zu be­sich­ti­gen.

Wich­tig: Fahr­zeug­mas­se un­ter 7,49 Ton­nen

So wer­den bei­spiels­wei­se ein sehr ähn­li­cher ELW der UG-SANEL in In­gol­stadt aus dem Hau­se Gei­d­o­bler, aber auch der ELW der UG-ÖEL in Bamberg von Com­point un­ter die Lu­pe ge­nom­men. „Nach die­sen Be­su­chen wa­ren wir uns al­le ei­nig, dass wir ein Fahr­ge­stell der Sprin­ter-klas­se fa­vo­ri­sie­ren. Denn die­se Fahr­zeu­ge dür­fen – im Ge­gen­satz zu di­ver­sen Lkw-fahr­ge­stel­len – pro­blem­los mit dem so ge­nann­ten Hel­fer­füh­rer­schein ge­fah­ren wer­den“, be­rich­tet KBM Han­rie­der. Die­ser Füh­rer­schein er­laubt eh­ren­amt­li­chen Ein­satz­kräf­ten in Bay­ern das Füh­ren ei­nes Ein­satz­fahr­zeu­ges bis zu ei­ner Mas­se von 7.490 Ki­lo­gramm.

Al­ler­dings will das Pla­nungs­team auch ein groß­zü­gi­ge­res Platz­an­ge­bot ha­ben, als dies bei den be­sich­tig­ten Fahr­zeu­gen der Fall war, so­wie die Vor­zü­ge ei­ner Luft­fe­de­rung nut­zen. So kommt die Idee ei­ner Fahr­ge­stell­ver­län­ge­rung mit ei­ner drit­ten Ach­se auf. Bei di­ver­sen In­for­ma­ti­ons­be­su­chen ver­schie­de­ner Her­stel­ler wird die­se Idee an­ge­spro­chen und als rea­li­sier­bar ein­ge­stuft. Sie fließt in die Aus­schrei­bung ein, wel­che durch das Land­rats­amt ge­prüft und an­schlie­ßend ver­öf­fent­licht wird.

Nur ei­nen Mo­nat nach der An­ge­bots­er­öff­nung kann der Auf­trag im De­zem­ber 2015 per Kreis­tags­be­schluss an die Fir­ma Gei­d­o­bler er­teilt wer­den. Den Zu­schlag für das Fahr­ge­stell er­hält die Daim­ler AG, die im Fe­bru­ar 2016 ei­nen Mer­ce­des Sprin­ter 519 BLUE­TEC lie­fert. Das Fahr­zeug wird von ei­nem 140 kw (190 PS) star­ken 6-Zy­lin­der-die­sel­mo­tor des Typs OM 642 DE 30 LA mit 2.987 Ku­bik­zen­ti­me­ter Hu­b­raum an­ge­trie­ben und ver­fügt über ein ma­nu­el­les 6-Gang-schalt­ge­trie­be. Dank zahl­rei­cher As­sis­tenz­sys­te­me, wie zum Bei­spiel Tem­po­mat, Spur­hal­teas­sis­tent, Re­gen­sen­sor, Rück­fahr­ka­me­ra und Sa­tel­li­ten­na­vi­ga­ti­ons­sys­tem, wird der Fahr­zeug­füh­rer ent­las­tet. So­wohl Rück­fahr­ka­me­ra als auch das Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem lau­fen über das Radio. Auf ei­nem Samsung Touch­pad er­hält das Fahr­zeug Ein­satz­da­ten in­klu­si­ve GPSIn­for­ma­tio­nen von der Leit­stel­le. Au­ßer­dem ist ein In­for­ma­ti­ons- und En­ter­tain­ment­sys­tem des Typs Radio Au­dio 15 vor­han­den, das so­wohl ei­ne Blue­tooth-schnitt­stel­le als auch ei­nen Steck­platz für ei­ne Sd-spei­cher­kar­te be­sitzt. Auch ei­ne Mo­tor­wei­ter­lauf­schal­tung ge­hört zur Aus­stat­tung.

Be­vor das Fahr­ge­stell zum ei­gent­li­chen Auf­bau­her­stel­ler ge­lie­fert wer­den kann, muss die­ses zu­nächst um ei­ne nicht an­ge­trie­be­ne drit­te Ach­se er­wei­tert wer­den. Hier­zu über­führt ei­ne Spe­di­ti­on das Fahr­ge­stell nach Wül­frath, wo die Fir­ma Mül­ler Fahr­zeug­bau Gm­bh den Sprin­ter ent­spre­chend um­rüs­tet. Da­zu wird der Fahr­ge­stell­rah­men mit Stahl­trä­gern ver­län­gert.

Dank der drit­ten Ach­se steht nicht nur mehr Nutz­flä­che zur Ver­fü­gung, zugleich kann auch der Fahr­kom­fort ge­stei­gert wer­den, da hier ei­ne be­son­ders sanf­te Luft­fe­de­rung in­te­griert ist. Ein wei­te­rer po­si­ti­ver Aspekt die­ser drit­ten Ach­se liegt da­rin, dass nun die zu­läs­si­ge Ge­samt­mas­se um 2.490 Ki­lo­gramm auf 7.490 Ki­lo­gramm ge­stei­gert wer­den kann.

An­schlie­ßend kann das mo­di­fi­zier­te Fahr­ge­stell zur Fir­ma Gei­d­o­bler-fahr­zeug­tech­nik – ei­nem fa­mi­li­en­geführ­ten Fahr­zeug­bau­be­trieb im ober­baye­ri­schen Soy­en

(nörd­li­cher Land­kreis Ro­sen­heim) – über­führt wer­den. Hier er­hält der ELW sei­nen Kof­fer­auf­bau. Gei­d­o­bler ver­fügt über ei­ne ei­ge­ne Fer­ti­gung.

Ein Kof­fer­auf­bau in Sand­wich­bau­wei­se, so wie er aus dem Ret­tungs­wa­gen-seg­ment be­kannt ist, weist ei­ni­ge Vor­tei­le ge­gen­über ei­nem her­kömm­li­chen Kas­ten­wa­gen auf. Da­zu ge­hö­ren das grö­ße­re Platz­an­ge­bot durch senk­recht ver­lau­fen­de Sei­ten­wän­de so­wie ein äu­ßerst ge­rin­ges Ge­wicht. Durch die Ver­for­mungs­ei­gen­schaf­ten und die Ener­gie­auf­nah­me bei ei­nem Auf­prall ist es zu­dem ei­ne sehr si­che­re Lö­sung.

Bei dem Eich­stät­ter Fahr­zeug glie­dert sich der Kof­fer­auf­bau in drei Mo­du­le, wo­von zwei über ei­ne auf der Bei­fah­rer­sei­te plat­zier­te pneu­ma­ti­sche Schwenk­tür, wie sie von Rei­se­bus­sen be­kannt ist, be­geh­bar sind. Die Schwenk­tür führt di­rekt in den Be­spre­chungs­raum, an den sich – durch ei­ne Schie­be­tür ab­ge­grenzt – der Funk­raum an­schließt. Ein heck­sei­ti­ger Ge­rä­te­raum bil­det das drit­te Mo­dul.

Kli­ma­an­la­ge und Zu­satz­hei­zung

Um ein Ar­bei­ten bei je­der Wit­te­rung zu er­mög­li­chen, ver­fügt der Kof­fer­auf­bau über ei­ne Kli­ma­an­la­ge. Da­bei ha­ben sich die Eich­stät­ter für ei­ne Do­me­tic-stau­kas­ten­kli­ma­an­la­ge des Typs Freshwell 3000 ent­schie­den, wel­che in ei­nem seit­li­chen Ge­rä­te­raum zwi­schen Fah­rer­ka­bi­ne und Hin­ter­ach­se un­ter­halb des Fahr­ge­stell­rah­mens Platz fin­det. Ob­wohl sie auch ei­ne Heiz­funk­ti­on be­sitzt, ist noch ei­ne Stand­hei­zung von Wae­co ein­ge­baut.

Ins­ge­samt hat der Be­spre­chungs­raum Platz für sechs Per­so­nen. Da­bei bil­det der Be­spre­chungs­tisch, um den die bei­den ge­gen­über­lie­gen­den Sitz­bän­ke an­ge­ord­net sind, das Zen­trum. In die­sen Be­spre­chungs­tisch sind auch zwei auf­klapp­ba­re St­au­fä­cher in­te­griert, wel­che aus­rei­chend Platz für Note­book, Tas­ta­tur und Schreib­ma­te­ri­al bie­ten. Die bei­den Sitz­bän­ke die­nen eben­falls als St­au­fä­cher.

An der Sei­ten­wand steht ein Flach­bild­schirm von Te­le­fun­ken be­reit, wel­cher als Com­pu­ter-mo­ni­tor für das Note­book, bei­spiels­wei­se zur Darstel­lung ei­ner geo­gra­phi­schen Kar­te des Ein­satz­ge­bie­tes, so­wie als Fern­seh­bild­schirm ein­ge­setzt wer­den kann. Fern­seh­emp­fang so­wie ei­ne si­che­re und schnel­le Te­le­fon- und In­ter­net­ver­bin­dung sind mit dem ELW na­he­zu über­all mit ei­ner be­lie­big aus­richt­ba­ren Sa­tel­li­ten­schüs­sel von Oys­ter auf dem Fahr­zeug­dach mög­lich.

Die­se wird au­ßer­dem durch ei­nen CISCORou­ter kom­plet­tiert, wel­cher auch durch ei­ne ex­ter­ne Qu­el­le ein­ge­speist wer­den kann. Durch ei­nen Tdt-rou­ter wird per­ma­nent ab­ge­gli­chen, ob das Si­gnal des CISCO-ROU­ters oder das der Sateli­ten­an­la­ge schnel­ler und sta­bi­ler ist und ent­spre­chend dar­auf zu­ge­grif­fen. Au­ßer­dem steht noch ei­ne Te­le­fon­an­la­ge mit GSM- und Fax-mo­dul be­reit.

Dach­lu­ke als Not­aus­stieg

Stirn­sei­tig, di­rekt rechts von der Schwenk­tür plat­ziert, ist ei­ne Stauschrank­kon­so­le in­te­griert, die im un­te­ren Teil die Si­che­rungs­käs­ten und im obe­ren Teil hin­ter ei­nem Ja­lou­sie­ver­schluss groß­zü­gi­gen Stau­raum bie­tet. „Da wir bei un­se­ren meist län­ge­ren Ein­sät­zen oft erst mal auf uns al­lei­ne ge­stellt sind, füh­ren wir hier ei­ne Kaf­fee­ma­schi­ne und Kalt­ge­trän­ke mit“, er­läu­tert Michael Drätzl, der maß­geb­lich an der Be­schaf­fung des neu­en Fahr­zeu­ges be­tei­ligt war. „Da als

ein­zi­ger Zu­gang zu dem Kof­fer­auf­bau die seit­li­che Schwenk­tür dient, muss­te in der De­cke des Be­spre­chungs­rau­mes ein zu­sätz­li­cher Not­aus­stieg in­te­griert wer­den. Die­se Not­aus­stiegs­lu­ke lässt sich ein­fach mit­tels ei­ner Han­den­trie­ge­lung öff­nen.“

Links von der Schwenk­tür ge­langt man durch ei­ne Schie­be­tür vom Be­spre­chungs­raum in den Funk­raum. Die­ser stellt das tech­ni­sche Herz­stück von „Ka­ter Eich­stätt 12/01“– so der Funk­ruf­na­me des ELW – dar. Hier ste­hen zwei iden­tisch ein­ge­rich­te­te, voll­wer­ti­ge Funk- und Pc-ar­beits­plät­ze zur Ver­fü­gung, wel­che ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung an­ge­ord­net sind. Die­se set­zen sich aus je­weils zwei Flach­bild­schir­men, PC, Te­le­fon, Di­gi­tal- und Ana­log­funk mit Sprech­gar­ni­tu­ren zu­sam­men. Ins­ge­samt ste­hen im Be­reich der Funk­tech­nik drei MRT Se­pu­ra, sechs HRT, vier trag­ba­re 2-m- und zwei ein­ge­bau­te 4-m-funk­ge­rä­te zur Ver­fü­gung.

Die bei­den Note­books, wel­che als PC die­nen, be­fin­den sich in ei­nem aus­klapp­ba­ren St­au­fach un­ter­halb der Ar­beits­flä­che, so­dass die­se bei Be­darf ein­fach aus­ge­tauscht wer­den kön­nen. Dar­über hin­aus steht ein drit­ter PCAr­beits­platz in Fahrt­rich­tung be­reit, wel­cher über ei­ne ab­ge­speck­te Funk­aus­stat­tung ver­fügt. Die­ser Platz ist pri­mär für den Schrift­füh­rer, der das Ein­satz­ta­ge­buch ver­fasst, vor­ge­se­hen. Er dient auch als Schnitt­stel­le zwi­schen Be­spre­chungs- und Funk­raum. Zu die­sem Zweck ist hier ei­ne Durch­rei­che in die Trenn­wand in­stal­liert wor­den.

Auch die ge­sam­te da­zu­ge­hö­ri­ge Elek­tro­tech­nik und die je­wei­li­gen Si­che­run­gen sind gut zu­gäng­lich un­ter den ein­zel­nen Ar­beits­plät­zen an­ge­ord­net. Über ent­spre­chen­de War­tungs­klap­pen ist ein Zu­gang ge­währ­leis­tet.

Dank ei­nes Wlan-rou­ters be­steht zu­dem die Mög­lich­keit, in und um den ELW ei­nen un­ab­hän­gi­gen Hots­pot mit Lte-ge­schwin­dig­keit ein­zu­rich­ten. Aber auch ein­fa­che und be­währ­te Hilfs­mit­tel kom­men in die­sem mo­der­nen Füh­rungs­fahr­zeug nicht zu kurz. So ste­hen so­wohl im Funk- als auch im Be­spre­chungs­raum Whi­te­boards und Ma­gnet­ta­feln an den Wän­den zur Ver­fü­gung, um hier hand­schrift­li­che Notizen fest­hal­ten zu kön­nen. Eben­falls er­wäh­nens­wert ist die vor­han­de­ne Wet­ter­sta­ti­on von Peet Bros.

Heck­sei­tig ist ein gro­ßer Ge­rä­te­raum vor­han­den, wel­cher un­ter an­de­rem Platz für

Auf ei­nem drei­ach­si­gen Mer­ce­des Sprin­ter 519 Bluetec bau­te Gei­d­o­bler den ELW der Un­ter­stüt­zungs­grup­pe Ört­li­che Ein­satz­lei­tung (UG-ÖEL) des Krei­ses Eich­stätt. Die drit­te Ach­se stammt von Mül­ler aus Wül­frath.

Ein gro­ßer Flach­bild­schirm dient im Be­spre­chungs­raum als Pro­jek­ti­ons­flä­che. Bis zu sechs Per­so­nen kön­nen hier ar­bei­ten.

Über­all Stau­raum: Platz für Note­book, Tas­ta­tur und ähn­li­ches in St­au­fä­chern un­ter dem Ar­beits­tisch im Be­spre­chungs­raum.

Vor der Tür zum Be­spre­chungs­raum kann ei­ne gro­ße Mar­ki­se aus­ge­fah­ren wer­den. Hier sind dann eben­falls La­ge­be­spre­chun­gen mög­lich.

War­tungs­freund­lich ist auch die Un­ter­brin­gung der wei­te­ren Tech­nik hin­ter ei­ner gro­ßen Klap­pe un­ter­halb der Ar­beits­plat­te.

Mit­tels die­ser mo­bi­len War­nein­rich­tung kön­nen Laut­spre­cher­durch­sa­gen über­tra­gen wer­den. Da­zu steht ne­ben ei­nem Ver­stär­ker nebst Hand­mi­kro­fon auch ein Au­to­ra­dio mit Kas­set­ten­teil zur Ver­fü­gung. Au­ßer­dem kann in das Ge­rät ei­ne Text­kar­te ge­steckt wer­den. Blick von oben auf Ka­ter Eich­stätt 12/01. Von vorn: Not­aus­stieg, Oys­ter-sa­tel­li­ten­schüs­sel, Mast für Kenn­leuch­ten. Am Heck: Wet­ter­sta­ti­on und Funk­mast mit Po­wer­moon.

Not­aus­stieg im Dach des Fahr­zeugs. Falls der ELW ein­mal auf die rech­te Fahr­zeug­sei­te fal­len soll­te, kön­nen die hin­ten mit­fah­ren­den Ein­satz­kräf­te das Fahr­zeug sonst nicht mehr ver­las­sen.

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