Friedberger Allgemeine

Nicht nur Weinzierl atmet auf

VfB Stuttgart wertet das 2:0 in Nürnberg als Startschus­s für eine Aufholjagd

- B. Leverkusen – VfB Stuttgart

Nürnberg Markus Weinzierl war die Erlösung nach dem Premieren-Sieg und dem Ende der Pleiten-Serie seines VfB Stuttgart anzusehen. Dabei hatte es Christian Gentner doch gewusst. „Ich habe immer betont, dass die Mannschaft lebt“, sagte der Kapitän, nachdem seine Schwaben einigen unwürdigen Wochen ein verdientes 2:0 (0:0) beim 1. FC Nürnberg folgen ließen.

Noch ist freilich längst nicht wieder alles gut in Stuttgart, dafür genügt schon ein Blick auf die Tabelle: Der VfB bleibt Schlusslic­ht der Fußball-Bundesliga. „Aber das war ein wichtiger Beginn und ein wichtiges Zeichen, dass man es kann“, resümierte Hannover 96 – VfL Wolfsburg TSG Hoffenheim – FC Augsburg Werd. Bremen – Mönchengla­dbach SC Freiburg – FSV Mainz 05 F. Düsseldorf – Hertha BSC Berlin 1. FC Nürnberg – VfB Stuttgart Bor. Dortmund – Bay. München RB Leipzig – Bayer 04 Leverkusen Eintr. Frankfurt – FC Schalke 04

SO GEHT ES WEITER Weinzierl erleichter­t am Samstagabe­nd. Gleich nach dem Schlusspfi­ff hatte der Coach auf dem Feld des Max-Morlock-Stadions die Spieler im Kreis auf die nächsten Wochen eingeschwo­ren. Den Jubel der rund zehntausen­d mitgereist­en Fans in der Kurve überließ Weinzierl dann seinen Schützling­en, er hatte sich breit grinsend und sichtlich entspannt schon in die Kabine verzogen.

Der frühere Augsburger und Schalker weiß, wie weit und beschwerli­ch der Weg Platz Verein

1. ( 1.) Bor. Dortmund

2. ( 2.) M’gladbach

3. ( 4.) RB Leipzig

4. ( 5.) Eintr. Frankfurt

5. ( 3.) FC Bayern München

6. ( 7.) TSG 1899 Hoffenheim

7. ( 6.) Werd. Bremen

8. ( 8.) Hertha BSC

9. (12.) FSV Mainz 05

10. ( 9.) FC Augsburg

11. (10.) SC Freiburg

12. (11.) VfL Wolfsburg

13. (13.) B. Leverkusen

14. (14.) FC Schalke 04

15. (15.) Nürnberg

16. (16.) Hannover 96

17. (17.) Düsseldorf

18. (17.) VfB Stuttgart Champions League

■ noch ist, zurück in die beruhigend­eren Tabellenre­gionen. „Es ist klar, dass wir noch lange nichts erreicht haben. Dass wir immer noch Letzter sind, das sieht jeder. Es wird noch lange dauern, bis man diese Phase aus den ersten Monaten wieder gut macht“, sagte er. „Es war ein kleiner Schritt. Wir müssen vorsichtig sein, wie wir das jetzt bewerten“, ergänzte Ex-Nationalsp­ieler Gentner und rechnete vor: „Mit acht

Spiele G

11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11 11

Europa League

8 7 6 6 6 6 5 4 4 3 3 3 3 3 2 2 2 2

■ 3 0 2 2 4 1 2 3 2 3 1 4 2 4 4 3 3 4 4 4 4 4 3 5 2 6 1 7 4 5 3 6 2 7 2 7

33:12 26:13 22:9 26:13 20:14 24:15 19:19 16:17 10:12 19:18 15:19 15:17 16:24

8:15 11:24 14:22 10:25

8:24

Relegation­splatz

+21 +13 +13 +13 +6 +9 0 -1 -2 +1 -4 -2 -8 -7 -13

-8 -15 -16

27 23 22 20 20 19 17 16 15 13 13 12 11 10 10 9 8 8

Abstieg Punkten steigt man nach wie vor ab.“Die Stuttgarte­r tun gut daran, den Sieg einzuordne­n.

Bis zu den Toren durch Timo Baumgartl und Erik Thommy gelang offensiv wenig, die Treffer entsprange­n Standardsi­tuationen. Und dann war Aufsteiger Nürnberg, der keine Großchance hatte, sicher kein Gradmesser für die Wochen bis Weihnachte­n, in denen Gentner „Druck ausüben“will. Weil neben dem VfB in der Abstiegszo­ne auch Düsseldorf und Hannover am 11. Spieltag gewannen, bleibt Stuttgart Schlusslic­ht.

Tore 0:1 Baumgartl (68.), 0:2 Thommy (82.) Zuschauer 50 000

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Foto: td

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