Ein ver­steck­ter Spei­cher

Heu­te er­fährst du mehr über den Ca­che und was für ei­ne Auf­ga­be er hat

Friedberger Allgemeine - - Feuilleton -

Vie­le Men­schen sind je­den Tag online: Sie ver­schi­cken et­wa Nach­rich­ten oder su­chen In­for­ma­tio­nen. Das In­ter­net funk­tio­niert mit be­stimm­ten Pro­gram­men und an­de­rer Com­pu­ter-Tech­nik. Hier er­fährst du, was hin­ter ei­ni­gen wich­ti­gen Be­grif­fen steckt. Heu­te: der Ca­che (ge­spro­chen: kasch).

„Ir­gend­was stimmt nicht mit der Web­sei­te. Da müss­te doch in­zwi­schen was an­de­res zu se­hen sein ...“Wenn du die­se Be­schwer­de mit­be­kommst, kannst du viel­leicht ei­nen Tipp ge­ben: „Ver­such mal, die Sei­te neu zu la­den.“Das kann man meis­tens oben in der Leis­te des In­ter­net­pro­gramms.

Denn dass da nicht das Neu­es­te er­scheint, liegt wahr­schein­lich am Zwi­schen­spei­cher. Er si­chert Web­sei­ten vor­über­ge­hend. Da­mit nicht je­de Sei­te, auf der man schon war, im­mer wie­der kom­plett neu ge­la­den wer­den muss. Das spart al­so Zeit. Aber das kann eben auch da­zu füh­ren, dass beim nächs­ten Be­such die al­te Ver­si­on der Web­sei­te aus dem Zwi­schen-Spei­cher an­ge­zeigt wird.

Fach­leu­te nen­nen die­sen Spei­cher Ca­che. Das kommt vom fran­zö­si­schen Wort für Ver­steck. Weil man ihn nicht se­hen kann. Der Ca­che ge­hört zum Brow­ser – al­so dem Pro­gramm, mit dem die ver­schie­de­nen Sei­ten im In­ter­net auf­ge­ru­fen wer­den. In­ter­net­pro­fis emp­feh­len, den Ca­che re­gel­mä­ßig zu lee­ren.

Denn sonst ist ir­gend­wann zu viel Zeugs im Spei­cher – das kann Feh­ler ver­ur­sa­chen und den Com­pu­ter auch ganz schön lang­sam ma­chen.

Foto: dpa

Das Wort Ca­che kommt aus dem Fran­zö­si­schen und heißt Ver­steck.

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