„Das Lu­ther-tri­bu­nal. Zehn Ta­ge im April“

Göttinger Tageblatt - - MEDIEN & WETTER - Dpa

„Hier ste­he ich, ich kann nicht an­ders“– mit die­sen Wor­ten soll Mar­tin Lu­ther 1521 sei­ne Kri­tik am Papst vor dem Worm­ser Reichs­tag als Ge­wis­sens­ent­schei­dung ver­tei­digt ha­ben. Das Zi­tat sei ihm je­doch an­ge­dich­tet wor­den, so die Ma­cher des Do­ku­dra­mas „Das Lu­ther-tri­bu­nal“, das das ZDF am Re­for­ma­ti­ons­tag (20.15 Uhr) zeigt. Mit ih­rem Film wen­den sich Au­tor Fried­rich Klütsch und Re­gis­seur Chris­ti­an Twen­te ge­gen die Ver­klä­rung des Re­for­ma­tors.

Im Zen­trum des Do­ku­dra­mas steht die Be­geg­nung zwi­schen Lu­ther (Ro­man Kniz­ka) und Kai­ser Karl V. (Ma­teusz Do­pie­ral­ski). Der Film kon­zen­triert sich auf das Tri­bu­nal im April 1521 – das ist 496 Jah­re her, nicht 500. Die Fil­me­ma­cher recht­fer­ti­gen das: Worms sei der ent­schei­den­de Wen­de­punkt der Re­for­ma­ti­on ge­we­sen.

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