Sö­der geht auf sei­ne Kri­ti­ker zu

Göttinger Tageblatt - - POLITIK -

Mün­chen. Bay­erns Mi­nis­ter­prä­si­dent Mar­kus Sö­der (CSU) ver­sucht, nach sei­nem um­strit­te­nen Kreuz-er­lass die Wo­gen zu glät­ten. Die Pflicht, vom 1. Ju­ni an im Ein­gangs­be­reich von baye­ri­schen Be­hör­den ein Kreuz an­zu­brin­gen, hat­te Sö­der von der Op­po­si­ti­on, aber auch von ei­ni­gen lei­ten­den Kir­chen­ver­tre­tern har­sche Kri­tik ein­ge­bracht. Nun kün­dig­te der Mi­nis­ter­prä­si­dent über die Me­di­en die Ein­la­dung zu ei­nem Run­den Tisch zu Wer­ten, Kul­tur und Iden­ti­tät des Lan­des an. Das Ge­sprächs­an­ge­bot rich­te sich auch an die Kri­ti­ker, be­ton­te Sö­der.

Bei ei­ni­gen Par­tei­freun­den stößt das Ge­sprächs­an­ge­bot Sö­ders auf Zu­stim­mung. Der Csueh­ren­vor­sit­zen­de Theo Wai­gel sag­te der „Augs­bur­ger All­ge­mei­nen“, dass er das An­ge­bot zu ei­nem brei­ten Dia­log be­grü­ße, „weil es zum ge­sell­schaft­li­chen und po­li­ti­schen Frie­den bei­trägt“. Er glau­be, dass Sö­ders Vor­schlag ei­nes Run­den Ti­sches die hit­zi­ge De­bat­te be­frie­den könn­te: „Durch ei­nen sol­chen Dia­log könn­te die Kri­tik an der An­ord­nung zum An­brin­gen von Kreu­zen in Be­hör­den ent­kräf­tet wer­den.“

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