Stö­rung legt Spar­da-bank lahm

Al­le Geld­au­to­ma­ten aus­ge­fal­len

Göttinger Tageblatt - - WIRTSCHAFT -

Han­no­ver. Kun­den der Spar­daBank sind am Don­ners­tag nur schwer an ihr Bar­geld ge­kom­men – in Nie­der­sach­sen wie im ge­sam­ten Bun­des­ge­biet. We­gen ei­ner mas­si­ven Com­pu­ter­pan­ne im zen­tra­len Re­chen­zen­trum des Kre­dit­hau­ses war we­der das On­li­ne­ban­king noch das Ab­he­ben von Geld an den Au­to­ma­ten des Un­ter­neh­mens mög­lich.

Nach An­ga­ben ei­ner Spre­che­rin der Spar­da-bank in Han­no­ver war das Pro­blem ge­gen 11 Uhr auf­ge­tre­ten. Be­trof­fe­ne Kun­den be­rich­te­ten al­ler­dings da­von, die Stö­rung be­ste­he be­reits seit min­des­tens Mitt­woch. Am spä­ten Nach­mit­tag war die Pan­ne dann be­ho­ben.

Kun­den der Spar­da-bank konn­ten nach An­ga­ben des Un­ter­neh­mens wäh­rend der Stö­rung über 300 Eu­ro pro Tag ver­fü­gen. Den Be­trag konn­ten sie ent­we­der mit ih­rer Ec-kar­te be­zah­len oder an Geld­au­to­ma­ten von an­de­ren Ban­ken wie der Tar­goo­der der Santan­der-bank, die mit der Spar­da-bank im so­ge­nann­ten Cash­pool zu­sam­men­ge­schlos­sen sind, ab­he­ben.

Wie stark die Aus­wir­kun­gen der Pan­ne im Re­chen­zen­trum der Bank wa­ren, be­legt ein an­de­rer Um­stand: Die Mit­ar­bei­ter wa­ren we­gen der Stö­rung nicht in der La­ge, die Kun­den per E-mail über den Vor­fall zu in­for­mie­ren. Auch war es ih­nen nicht mög­lich, ei­nen Hin­weis auf ih­rer In­ter­net­sei­te zu plat­zie­ren.

Der han­no­ver­sche Spar­daKun­de Wolf­gang Scholtz ist mit der In­for­ma­ti­ons­po­li­tik des Kre­dit­in­sti­tuts nicht ein­ver­stan­den: „Ich war Mitt­woch­mit­tag in der Haupt­stel­le am Ernst-au­gus­tPlatz und wur­de be­reits am Ein­gang von ei­ner Mit­ar­bei­te­rin ab­ge­fan­gen“, sag­te er. Nur in gro­ben Zü­gen sei er auf die Pro­ble­me hin­ge­wie­sen wor­den. „Nach­fra­gen konn­te sie nicht be­ant­wor­ten“, sagt Scholtz. tm

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