Streit un­ter Au­to­händ­lern

Ver­bin­dung nach Göt­tin­gen

Göttinger Tageblatt - - REGION - mib/dpa

Lei­ne­fel­de-worbis. Nach ei­nem Streit zwi­schen Au­to­händ­lern im Eichs­feld prüft die Staats­an­walt­schaft Mühl­hau­sen auch ei­ne mög­li­che Ver­bin­dung zu ei­ner blu­ti­gen Feh­de in Göt­tin­gen. Das teil­te ein Spre­cher in Mühl­hau­sen am Don­ners­tag mit.

Zu­vor war am Mitt­woch ein Streit zwi­schen be­nach­bar­ten Au­to­händ­lern in Lei­ne­fel­de-worbis in Thü­rin­gen es­ka­liert. Zwar hat ei­ner der neun an der Aus­ein­an­der­set­zung be­tei­lig­ten Män­ner laut Po­li­zei ei­nen St­ein in Rich­tung ei­nes an­de­ren ge­wor­fen. Da­bei ist nur ein Sach­scha­den an zwei Au­tos in Hö­he von 500 Eu­ro ent­stan­den. Ver­letzt wur­de nie­mand.

Ei­nen pis­to­len­ähn­li­chen Ge­gen­stand, den ei­ner der Män­ner im Streit da­bei ge­habt ha­ben soll, konn­te die Po­li­zei bei ih­ren bis­he­ri­gen Er­mitt­lun­gen nicht fest­stel­len. Ein un­be­tei­lig­ter Zeu­ge hat­te die Po­li­zei zu dem Streit in die In­dus­trie­stra­ße hin­zu­ge­ru­fen. Rund 25 Be­am­te sol­len im Ein­satz ge­we­sen sein. Er­mit­telt wer­de nun et­wa we­gen Sach­be­schä­di­gung und ver­such­ter ge­fähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung, sag­te ei­ne Spre­che­rin.

In Göt­tin­gen war es vor ei­ni­gen Wo­chen zu ei­ner blu­ti­gen Feh­de zwi­schen Män­nern ge­kom­men. In­fol­ge­des­sen durch­such­ten Er­mitt­ler Ge­bäu­de der Au­to­händ­ler in Lei­ne­fel­de-worbis er­folg­los nach Waf­fen.

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