Stim­men­zahl ent­schei­det über Hö­he der Hil­fe

Göttinger Tageblatt - - POLITIK -

Die Hö­he der staat­li­chen Un­ter­stüt­zung für Par­tei­en ori­en­tiert sich an Wäh­ler­stim­men, Spen­den und Bei­trä­gen. Ge­för­dert wird aber nur, wer bei der jüngs­ten Bun­des­tags- oder Eu­ro­pa­wahl min­des­tens 0,5 Pro­zent oder bei ei­ner Land­tags­wahl 1,0 Pro­zent der Stim­men be­kam.

2017 hat­ten 20 Par­tei­en An­spruch auf Geld vom Staat. Ei­ne Par­tei er­hält für je­de ih­rer ers­ten vier Mil­lio­nen Stim­men jähr­lich ei­nen Eu­ro, für je­de wei­te­re 83 Cent. Zu­dem be­kom­men Par­tei­en für je­den Eu­ro, den sie aus Bei­trä­gen oder Spen­den ein­neh­men, ei­nen Be­trag von 45 Cent. Pro Per­son gilt dies je­doch nur bis zu 3300 Eu­ro im Jahr. Al­ler­dings gibt es ei­ne Ober­gren­ze für die Hil­fe vom Staat, die 2017 bei 161,8 Mil­lio­nen Eu­ro lag.

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