PASST PER­FEKT

Garden Style - - REPORTAGE -

Ro­sa und wei­ße

und Blü­ten am Baum dar­un­ter Tul­pen,

Ton in Ton. Sor­ten. Das Schö­ne ist, dass die Idee ei­ne Zwie­bel­wie­se an­zu­le­gen wirk­lich funk­tio­niert, ori­gi­nell wirkt und vor al­lem wun­der­schön ist.“Wenn So­nia Coo­de-Adams das er­zählt, leuch­ten ih­re Au­gen und man möch­te am liebs­ten so­fort zum Spa­ten grei­fen und selbst zahl­lo­se Mi­ni-Zwie­beln un­ter die Ra­sen­so­de set­zen. Scha­de, dass man da­mit noch bis zum Herbst war­ten muss. Die Idee hat al­so noch ein we­nig Zeit, um im Kopf zu rei­fen. Au­ßer bo­ta­ni­schen Tul­pen und Trau­ben­hya­zin­then ge­dei­hen im „Ju­we­len-Ra­sen“auch Schnee­glanz (

und Blau­stern­chen ( die sich eben­falls gut zum Ver­wil­dern ei­ge­nen.

Ty­pisch bri­tisch In den Zwie­bel­blu­men­wie­sen dür­fen die Hal­me wach­sen – zu­min­dest so lan­ge, bis die Blät­ter der Früh­blü­her ver­trock­net sind. Den klas­si­schen, kurz ge­scho­re­nen „eng­li­schen Ra­sen“gibt es aber auch auf Fee­ring­bu­ry Ma­nor. In der Nä­he des Hau­ses sind die Ra­sen­kan­ten um die Blu­men­bee­te mit gro­ßer Prä­zi­si­on ge­sto­chen und man kann zwi­schen Sil­ber­ta­ler, Ver­giss­mein­nicht und Tul­pen schon den Aus­trieb der Stau­den er­ken­nen. Kei­ne Fra­ge, auch im Früh­som­mer, zur Hoch­zeit der Stau­den- und Ro­sen­blü­te wä­re die­ser Gar­ten ei­ne Rei­se wert. Jetzt, im Früh­ling, sind noch Lü­cken in den Bee­ten und das Un­kraut­jä­ten ge­hört si­cher zu den Haupt­auf­ga­ben. So­nia Coo­de-Adams ver­rät, wie sie mit dem Gar­ten­team die­se Auf­ga­be be­wäl­tigt: „Statt im­mer ein Beet kom­plett zu jä­ten, ent­fer­nen wir zu­nächst nur die gro­ßen, auf­fäl­li­gen Ex­em­pla­re und ma­chen dann mit dem nächs­ten Beet wei­ter.“So sind die Ef­fek­te schnell sicht­bar und die Ar­beit geht mo­ti­viert von der Hand. Der Trick funk­tio­niert of­fen­sicht­lich – dem Gar­ten ist je­den­falls an­zu­se­hen, dass er mit gro­ßer Mo­ti­va­ti­on ge­pflegt wird.

Klas­si­ker Die Ja­pa­ni­sche Nel­kenKir­sche ( ‘Kanz­an’) ist be­kannt. Ein sol­ches Pracht­ex­em­plar ist aber sel­ten.

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