Beim CJD Blä­si­berg mit Auf­ga­ben ge­wach­sen

An­woh­ner der Kirch- und Fe­der­gas­se ha­ben ein re­ges In­ter­es­se am Bau­vor­ha­ben in Bad Über­kin­gen.

Geislinger Zeitung - - Vorderseite - Ralf Hei­se­le

Als ver­schüch­ter­te Ju­gend­li­che ist Va­nes­sa Tolks­dorf zum CJD Blä­si­berg ge­kom­men. Dort reif­te sie zu ei­ner selbst­be­wuss­ten jun­gen Frau, die sich durch­setzt und für Jün­ge­re stark macht.

Bad Über­kin­gen.

Re­ge ge­nutzt ha­ben die et­wa 20 Zu­hö­rer der Ge­mein­de­rats­sit­zung in Bad Über­kin­gen am Don­ners­tag­abend die Bür­ger­fra­ge­run­de. Un­ter an­de­rem ging es um die ge­plan­te Sa­nie­rung der Kirch­gas­se und der Fe­der­gas­se. Be­den­ken gab es in ers­ter Li­nie in Sa­chen Um­lei­tungs­ver­kehr und bei der vor­ge­se­he­nen Be­pflas­te­rung der „al­ten Kirch­gas­se“.

Bür­ger­meis­ter Mat­thi­as Heim führ­te aus, dass die Ar­bei­ten in den kom­men­den drei Jah­ren in drei Ab­schnit­ten aus­ge­führt wer­den und so­mit im­mer ei­ne Um­lei­tung exis­tie­re. Bei dem Pflas­ter han­delt es sich laut Heim um ge­säg­te und leicht per­fo­rier­te Be­lä­ge. Der Ge­mein­de­rat hat sich die­se Art der Pflas­ter­stei­ne in ei­ner an­de­ren Ge­mein­de an­ge­schaut. Heim: „Das ist was ganz an­de­res als der Be­lag in der Orts­mit­te.“Die neu­en Pflas­ter­stei­ne sei­en nicht lau­ter als ei­ne asphal­tier­te Flä­che, „sie ha­ben nur ein an­de­res Roll­ge­räusch.“Der Bür­ger­meis­ter räum­te zwar ein, dass ein Pflas­ter­be­lag et­was „war­tungs­in­ten­si­ver“sei, aber man wol­le in der his­to­ri­schen Stra­ße ei­nen „ge­stal­te­ri­schen Punkt“set­zen.

Heim lud die An­woh­ner der Stra­ßen zu ei­ner der nächs­ten Rats­sit­zun­gen ein. Dort wird der zu­stän­di­ge Pla­ner das Vor­ha­ben im De­tail er­läu­tern. Vor­ge­se­hen ist, die Ar­bei­ten für den ers­ten Bau­ab­schnitt noch in die­sem Jahr aus­zu­schrei­ben, um mög­lichst güns­ti­ge An­ge­bo­te zu be­kom­men. Be­vor die Bag­ger an­rol­len, wird ein Gut­ach­ter al­le Ge­bäu­de un­ter die Lu­pe neh­men, da­mit spä­te­re Schä­den auch er­kannt wer­den. Zu­dem soll es ei­ne Be­spre­chung mit den An­woh­nern auf der Bau­stel­le ge­ben.

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