Nicht zu un­ter­schät­zen!

Geislinger Zeitung - - Geislingen -

Das Rau­chen von Shishas liegt im Trend und wird lei­der oft un­ter­schätzt. Da­bei ent­hält der Rauch ei­ner Shi­sha die­sel­ben ge­sund­heits­schäd­li­chen Sub­stan­zen wie der ei­ner Zi­ga­ret­te. Vor al­lem die ho­he Men­ge an Koh­len­mon­oxid (CO) im Rauch stellt ein Ri­si­ko dar. Es kommt so­gar in hö­he­ren Men­gen vor als im Zi­ga­ret­ten­rauch.

Die­ses un­sicht­ba­re, gif­ti­ge Gas ent­steht durch Ver­bren­nen der Koh­le, ver­drängt den Sau­er­stoff im Blut und ver­min­dert den Sau­er­stoff­trans­port. In der Fol­ge kann es zu ei­ner COVer­gif­tung kom­men mit Kopf­schmer­zen, Übel­keit und Be­wusst­lo­sig­keit. Durch das Rau­chen in ge­schlos­se­nen Räu­men steigt die­ses Ri­si­ko.

Ne­ben CO ent­ste­hen aber noch wei­te­re Stof­fe, wel­che die Ent­ste­hung von Krebs­er­kran­kun­gen be­güns­ti­gen, in­dem sie in die Zell­tei­lung ein­grei­fen. Er­gän­zend steigt mit Ni­ko­tin im Ta­bak die Sucht­ge­fahr. Durch den Zu­satz von fruch­tig-sü­ßen Aro­men wird der Ta­bak­ge­schmack über­deckt, wo­durch das Shi­sha-Rau­chen als Ein­stiegs­dro­ge gilt. An­ders als bei ei­ner Zi­ga­ret­te wird der Ta­bak nicht ver­brannt, son­dern bei ge­rin­ge­ren Tem­pe­ra­tu­ren ver­schwelt. Aber auch hier ent­steht bei­spiels­wei­se Teer, der sich in den Lun­gen ab­set­zen und so die Lun­gen­funk­ti­on ver­schlech­tern und krebs­er­zeu­gend wir­ken kann. Auf­schrif­ten wie „ent­hält 0 g Teer“auf Ver­pa­ckun­gen von Shis­ha­ta­bak sind ir­re­füh­rend, wenn Ta­bak ent­hal­ten ist.

Die Wahl ei­nes Shis­ha­ta­baks oh­ne Ta­bak­an­teil ist je­doch kei­ne gu­te Al­ter­na­ti­ve. Die­ser ent­hält zwar kein Ni­ko­tin, die Rauch­in­halts­stof­fe sind aber die glei­chen. Wei­ter ist die Fil­ter­wir­kung des Was­sers nicht so hoch, wie oft an­ge­nom­men.

Es gilt, sich al­so in je­dem Fall die Ri­si­ken und Fol­gen des Shi­sha-Rau­chens be­wusst zu ma­chen und das Rau­chen auf ein Mi­ni­mum zu re­du­zie­ren oder im bes­ten Fall so­gar ganz dar­auf zu ver­zich­ten. Wir wol­len die Gar­ten­schau ge­ra­de für un­se­re Bür­ger und Bür­ge­rin­nen ma­chen. Da­her ver­steht es sich von selbst, dass sie ih­re Vor­stel­lun­gen ein­brin­gen. Ih­re Ein­be­zie­hung ist ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um für ei­ne Be­wer­bung um ei­ne Gar­ten­schau. Und na­tür­lich geht es dar­um, krea­tiv zu den­ken und vie­le Ide­en zu sam­meln. Da ist es gut, wenn mög­lichst vie­le Köp­fe ein­ge­bun­den sind. Es ist doch span­nend, sich an ei­nem Pro­zess zu be­tei­li­gen, bei dem es um die Fra­ge geht, wie sich un­se­re fünf Ge­mein­den ent­wi­ckeln sol­len.

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Grund­le­gen­de Vor­aus­set­zung für den Tou­ris­mus ist zu­erst Be­kannt­heit. Nur wenn ein Ort und ei­ne Ge­gend be­kannt sind, kön­nen sich Men­schen be­wusst da­für ent­schei­den, dort hin­zu­ge­hen. Wei­te­re wich­ti­ge Punk­te sind An­ge­bo­te,

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