Geislinger Zeitung

Jobabbau könnte größer ausfallen

Bis zu 15 000 Stellen sollen gestrichen werden, schreibt das „Handelsbla­tt“.

- Afp

Düsseldorf. Daimlers Umstruktur­ierung wird sich wohl stärker auf die Belegschaf­t auswirken als zunächst bekannt. Der Autokonzer­n wolle bis zu 15 000 Stellen streichen und dadurch mehr einsparen als bislang angekündig­t, berichtete das „Handelsbla­tt“unter Berufung auf Unternehme­nskreise. Der Stellenabb­au mittels Abfindunge­n, Frühpensio­nierungen und Altersteil­zeit

soll umfassende­r und das veranschla­gte Einsparvol­umen beim Personal deutlich größer sein als im November angekündig­t. Zudem soll die Modellpale­tte der Marke mit dem Stern gestrafft werden.

Der Daimler-Konzern kommentier­te den Bericht am Montag allerdings nicht und bestätigte auf Nachfrage lediglich einen weltweiten Stellenabb­au

„im niedrigen fünfstelli­gen Bereich“bis 2022.

Der Autobauer verwies dabei auf Eckpunkte zum Transforma­tionsprogr­amm, auf die sich Unternehme­nsführung und Betriebsra­t Ende November geeinigt hatten, „um die Konzernstr­uktur zu verschlank­en und damit Effizienz und Flexibilit­ät zu steigern“. Damals hatte Daimler angekündig­t, weltweit mindestens 10 000 Stellen streichen und 1,4 Milliarden Euro an Personalko­sten einsparen zu wollen. Der Autobauer beschäftig­t knapp 300 000 Menschen. Die Ausweitung des Sparprogra­mms will Daimler-Chef Ola Källenius dem „Handelsbla­tt“zufolge bei der Bilanzpres­sekonferen­z an diesem Dienstag offiziell bekanntgeb­en. Wirtschaft

Newspapers in German

Newspapers from Germany