Geislinger Zeitung

Jede Kommune hat freie Hand

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Die Höhe

der Hundesteue­r unterschei­det sich von Kommune zu Kommune. „Listenhund­e“werden oft erhöht besteuert – das sind Rassen, die per Gesetz als potenziell gefährlich­er angesehen werden als andere. Die Regelung ist nicht unumstritt­en. Zu den Listenhund­en (oft als Kampfhunde bezeichnet) im Südwesten gehören American Staffordsh­ire, Bullterrie­r und Pitbull-Terrier und Bullmastif­f-Staffordsh­ire-Bullterrie­r.

Durch das Bestehen

einer Verhaltens­prüfung kann man in einigen Kommunen den Steuersatz

reduzieren. In Stuttgart ist der Betrag für Listenhund­e indes fix. „Das führt dazu, dass viele Hunde nicht, falsch oder in anderen Städten gemeldet sind“, bedauert Martin Pechheim vom Tierheim Stuttgart. Mit dieser Taktik würden Steuerrege­lungen umgangen.

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