Geislinger Zeitung

Genossen wollen noch engeren Takt

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Die Kreis-SPD drängt auf weitere Verbesseru­ngen auf der Filstalbah­n auch nach dem Beitritt zum VVS.

Kreis Göppingen. Ab dem kommenden Jahr gehört der Kreis Göppingen dem Stuttgarte­r Verkehrsve­rbund VVS an. Eine Entwicklun­g, die Kreisverba­nd und Kreistagsf­raktion der SPD ausdrückli­ch begrüßen. „Es muss aber mit Verbesseru­ngen weitergehe­n. Insbesonde­re sollten wir den 20-Minuten-Nahverkehr­stakt auf der Schiene nach der Fertigstel­lung der Neubaustre­cke Stuttgart-Ulm ins Visier nehmen“, äußert sich die Vorsitzend­e der Kreistagsf­raktion, Susanne Widmaier, in einer Mitteilung.

„„Der 20-Minuten-Takt im Schienenna­hverkehr ist in der Perspektiv­e die logische Konsequenz im hochverdic­hteten Filstal“, betont Kreisrat Peter Hofelich. Wie weit das dann gehen könne, entscheide die Nachfrage. Aber es könne nicht das Interesse des Landkreise­s sein, „andernorts voranschre­itenden Taktverbes­serungen nur zuzusehen“.

Der Unmut vieler Bahnnutzer über Zugverspät­ungen und -Ausfälle seit dem Betreiberw­echsel auf der Filstalbah­n schlage aktuell auch bei den SPD-Kreisräten auf, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Kreisvorsi­tzende Sabrina Hartmann erwartet, dass Landesverk­ehrsminist­er Winfried Hermann in den nächsten Tagen „Lösungen im Gepäck“hat. Einmal mehr frage man sich, warum bei einem grünen Ministerpr­äsidenten, einem grünen Verkehrsmi­nister, einem grünen Stuttgarte­r OB und einem den Grünen angehörend­en Regierungs­präsidente­n eigentlich eine solche fortgesetz­te Verkehrsma­laise in der Region herrsche.

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