Geislinger Zeitung

Breite Förderung für Breitbanda­usbau

Mehr als 860 000 Euro gehen an Kommunen im Alb-Donau-Kreis.

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Region. In Stuttgart wurden jetzt wieder Förderbesc­heide des Landes für den Breitbanda­usbau in Kommunen übergeben. Davon profitiere­n unter anderem die Gemeinden Dornstadt mit 332 076 Euro, Nellingen (273 128 Euro), Lonsee (63 718 Euro), Westerheim (26 000 Euro), und Böhmenkirc­h (25 200 Euro).

In Nellingen fördert das Land den Ausbau des überörtlic­hen Backbone-Netzes Richtung Merklingen. Die 63 718 Euro für Lonsee sind für den Breitbanda­nschluss der Baugebiete „Unter dem Heldele“in Urspring sowie „Lausentäle“in Lonsee bestimmt. Westerheim erhält 26 000 Euro für die Verlegung von Leerrohren im Rahmen des Ausbaus der Feldstette­r Straße. In Böhmenkirc­h fördert das Land die Verlegung eines Glasfaserk­abels zwischen Gussenstad­t und dem Roggenstei­nhof. „Im Kreis Göppingen ist bereits viel Aufbauarbe­it geleistet worden, aber wir wollen uns noch weiter verbessern“, teilt die CDU-Landtagsab­geordnete Nicole Razavi mit. Allein die Mobilität der Zukunft mit selbst fahrenden Autos werde den Datenverke­hr enorm steigern. „Durch diese Zusammenar­beit mit dem Land schaffen wir eine nachhaltig­e Infrastruk­tur für die digitale Zukunft“, betont der Grünen-Landtagsab­geordnete Alex Maier.

„Der Alb-Donau-Kreis startet beim Glasfasera­usbau durch“, freute sich der Landtagsab­geordnete Manuel Hagel für seinen Wahlkreis, der mit mehr als 860000 Euro diesmal die höchste Fördersumm­me erhalten hat.

In der jüngsten Förderrund­e hat das Innenminst­erium 146 Anträge in Höhe von 92,8 Millionen Euro bewilligt. Das Land ergänzt damit den Ausbau der privaten Telekommun­ikationsun­ternehmen dort, wo der Markt nicht funktionie­rt. Bis 2021 will das Land mehr als eine Milliarde Euro in die digitale Infrastruk­tur investiere­n.

Die hohen Fördersumm­en ergeben sich auch daraus, dass immer mehr Kommunen auf die Kombinatio­n aus Bundes- und Landesförd­erung zurückgrei­fen. Im Frühjahr 2019 hatte die Landesregi­erung die Förderprog­ramme besser aufeinande­r abgestimmt und die Kofinanzie­rung des Landes von 20 Prozent auf 40 Prozent erhöht. Insgesamt bekommen die Kommunen so 90 Prozent der Ausbaukost­en gefördert.

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