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Ringer-Idol

„Ich bin ein Fan der Show-Events. Die Show um den Sport herum muss Begeisteru­ng entfachen“, versichert der dreifache Ringer-Weltmeiste­r Frank Stäbler. Seine Sportart sei sehr traditione­ll eingefahre­n gewesen. Nach dem zwischenze­itlichen Ausschluss aus dem Internatio­nalen Olympische­n Komitee („Schlag in die Magengrube“) habe sein Verband die richtigen Schlüsse gezogen. Der 30-Jährige vom TSV Musberg will zum

Abschluss seiner Karriere bei den Olympische­n Spielen in Tokio am 5. August 2020 unbedingt eine Medaille umgehängt bekommen.

Urbaner Sport

Ein Stabhochsp­rung-Meeting auf dem Ulmer Münsterpla­tz oder ein Kugelstoß-Event vor der Berliner Gedächtnis­kirche findet Christian Klaue absolut sinnvoll. „Der Sport muss zum Publikum gehen. Wir können doch nicht warten, bis 80 000 Zuschauer

im Stadion sind“, sagt der Pressespre­cher des Internatio­nalen Olympische­n Komitees. Diese Marschrout­e verfolgt auch die Generalsek­retärin des Internatio­nalen Skiverband­es, Sarah Lewis: „Wir wollen den Sport aus den Bergen in die Städte bringen.“Zum Beispiel Skilanglau­frennen nach Stockholm, Dresden oder Düsseldorf. Lewis: „Wir suchen die Popularitä­t, wir wollen keine leeren Stadien präsentier­en.“

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