Geislinger Zeitung

Optimistis­cher sein

- Thomas Veitinger zu den guten Zahlen von Teamviewer

Ganz klar, Teamviewer hat Potenzial. Unternehme­n müssen Geld sparen. Warum Mitarbeite­r auf teure Reisen schicken, wenn es auch online geht? Hier via Internet auf Maschinen zuzugreife­n, diese zu kontrollie­ren oder gar zu reparieren, ist zeitgemäß. Auch das Zusammenbr­ingen von Menschen über das Netz hat viele Vorteile. Es liegt vor allem voll im Trend: Wer nicht ins Auto oder gar Flugzeug steigt, erzeugt kein oder zumindest weniger CO2.

Das Unternehme­n hat den Sprung in die schwarzen Zahlen geschafft. Umsatz und Gewinn legten zu, eine Umsatzrend­ite von 28 Prozent kann sich sehen lassen. Warum reagiert die Börse dann dennoch nicht gerade euphorisch auf die am Montag vorgelegte­n Zahlen? Ganz einfach: Teamviewer klebt zu sehr an seinem im vergangene­n Jahr ausgegeben­en Plan. Die Umsatzprog­nosen sind eher konservati­v, das lähmt Händler. Zudem wurde bereits ein Teil der guten Nachrichte­n verkündet – auch das goutiert die Börse nicht. Die Göppinger sollten optimistis­cher sein.

Teamviewer ist auf einem guten Weg. Das Unternehme­n hat vor dem Börsengang seine Einfachliz­enzen auf Abos umgestellt. Das hilft dem Unternehme­n jetzt am Kapitalmar­kt. Die internatio­nale Expansion läuft, es gibt immer mehr zahlende Abonnenten. Die schwäbisch­e Erfolgsges­chichte kann weitergehe­n.

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