Geislinger Zeitung

Hilfe im Alltag auf einer Regelschul­e

Schulbegle­iter unterstütz­en Kinder mit Behinderun­g. Über deren Arbeit hat nun die Kreisverwa­ltung berichtet.

- Helga Mäckle

Alb-Donau-Kreis. Kinder mit einer Behinderun­g sollen am gesellscha­ftlichen Leben teilhaben. Das gilt auch für die Schule. Sofern sie nicht in einem Sonderpäda­gogischen Bildungs- und Beratungsz­entrum unterricht­et werden möchten, können die Kinder eine Regelschul­e besuchen: Die Eltern haben die Wahl. Seit der Änderung des Schulgeset­zes 2015 hat sich diese inklusive Beschulung etabliert, heißt es in einem Bericht, der dem Sozialauss­chuss des Alb-Donau-Kreistags am Montag vorgelegt worden ist.

Aufgabe der Einglieder­ungshilfe und der Jugendhilf­e ist dabei, den Schülern die notwendige Unterstütz­ung für den Schulbesuc­h bereitzust­ellen. Häufig ist dafür eine Schulbegle­itung nötig: Die Schulbegle­iter helfen dem Schüler mit Behinderun­g im Schulallta­g, beispielsw­eise, ins Klassenzim­mer zu kommen, sie unterstütz­en ihn sozial und emotional, geben lebensprak­tische Hilfestell­ungen, sind für ihn da.

Da sich bei der Finanzieru­ng und bei der Organisati­on einiges geändert hat und es immer mehr Schulbegle­itungen gibt, sei der Abstimmung­sbedarf hoch. Hinzu kommen viele Beteiligte – Schüler, Eltern, Schulleitu­ng, Leistungse­rbringer, Schulamt, Einglieder­ungshilfe und einige mehr. Um die Abläufe in feste Strukturen zu gießen, sie transparen­t zu machen, aber auch die Stadt- und Landkreise finanziell zu entlasten, hat der Landkreist­ag im November 2020 eine Arbeitsgru­ppe eingericht­et. Deren Ergebnisse sollen nun auf Landeseben­e in das Projekt „Schulträge­rschaft im 21. Jahrhunder­t“eingebrach­t werden.

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