HEI­NER RENNEBAUM: DOPPELQUAR­TETT LIVE

Gitarre & Bass - - Platte Des Monats -

Der Düs­sel­dor­fer Gi­tar­rist Hei­ner Rennebaum (*1956) war in den 80er-Jah­ren u.a. mit dem Cross­over-Ok­tett ri­maak ak­tiv, spä­ter folg­te das Nu-Jazz-Pro­jekt bo­no­bo club. Als Kom­po­nist und Gi­tar­rist von ri­maak er­hielt er den För­der­preis für Mu­sik der Stadt Düs­sel­dorf, sei­ne Wei­ter­ent­wick­lung der Kom­pen­sa­ti­ons­spu­len­schal­tung (Dum­my-Coil) für Stra­to­cas­ter-Gi­tar­ren wur­de 2011 vom Deut­schen Pa­tent- und Mar­ken­amt an­er­kannt. Ein viel­sei­ti­ger Mu­si­ker! Erst 2015 er­schien sein ers­tes So­lo-Al­bum ,Pi­a­na­via‘, und jetzt wur­de das Al­bum ,Hei­ner Rennebaum Doppelquar­tett Live‘ ver­öf­fent­licht. Hier trifft ein Jazz-Quar­tett (g, b, dr, sax) auf ein Streich­quar­tett, bei dem üb­ri­gens der eher als Gi­tar­rist be­kann­te Mar­kus Wi­ens­tro­er Vio­li­ne spielt. Mu­si­ka­lisch geht Rennebaum viel­sei­tig zur Sa­che: Na­tür­lich hört und fühlt man hier Jazz, aber sei­ne Gi­tar­re kann auch schon mal nach Folk oder Coun­try klin­gen, und die Strei­cher­sät­ze ori­en­ta­lisch. Ge­mein­sam ha­ben die sechs Tracks ei­ne ge­wis­se Ru­he, Trans­pa­renz und Wär­me. In drei Stü­cken ist Hei­ner Rennebaum auch als im­pro­vi­sie­ren­der So­list und Klan­gEx­pe­ri­men­ta­list zu hö­ren. In­ter­es­san­ter Mu­si­ker.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.