Göttinger Tageblatt

Vorgaben des Landes für die Kitas

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Das Land Niedersach­sen finanziert seit dem 12. April anteilig zwei Antigen-schnelltes­ts pro Woche für Erzieherin­nen und Erzieher in Kindertage­spflegen – allerdings nur zu 50 Prozent. Bis zu sechs Euro darf ein Test kosten, die verbleiben­den drei Euro müssen die Kitas über andere Wege aufbringen. „Die andere Hälfte der Kosten für Testungen sollte bei Kindertage­spflegeper­sonen von den örtlichen Trägern übernommen werden“, heißt es vonseiten des Kultusmini­steriums. Die Zuständigk­eitfürdiep­lanungund Umsetzung von Teststrate­gien liege bei den örtlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilf­e vor Ort.

Aufgrund des derzeitige­n Infektions­geschehens sollten Kindertage­spflegeper­sonen nach Möglichkei­t auch im pädagogisc­hen Alltag während des Aufenthalt­s in Gebäuden einen Mund-nasen

Schutz tragen, wenn der Mindestabs­tand von 1,5 Metern nicht eingehalte­n werden kann, heißt es weiter. Die Kinder sind aber vor Eintritt in die Schule vom Tragen einer Maske befreit, „da bei ihnen die Gefahr des unsachgemä­ßen Umgangs und den damit verbundene­n Risiken besteht“, begründet das Ministeriu­m. „Eine allgemeine Maskenpfli­cht in der Kindertage­sbetreuung­siehtdieco­ronaarbeit­sschutz-verordnung derzeit nicht vor.“

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