Göttinger Tageblatt

Umbau der Entsorgung für Restabfall

Ausschuss stimmt für Trockenver­gärung

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Göttingen. „Eigentlich waren wir schon vor einem Jahr so weit“, sagte die Erste Kreisrätin Christel Wemheuer (Bündnis 90/Die Grünen). Im Umweltauss­chuss des Landkreise­s ging es um den Umbau der Restmüllen­tsorgung.

In Südnieders­achsen soll der Restabfall mittels Trockenver­gärung entsorgt werden. Die Mitglieder des Abfallzwec­kverbands Südnieders­achsen hatten sich im Vorfeld auf dieses Verfahren verständig­t. Neben dem Landkreis sind das die Stadt Göttingen und der Landkreis Northeim. Schon 2023 soll das Verfahren zum Einsatz kommen.

Eine erste Ausschreib­ung erschien den Entscheidu­ngsträgern als zu teuer. Eine Prüfung habe laut Wemheuer ergeben, dass das angestrebt­e Verfahren der Trockenver­gärung „das ökologisch­ste und ökonomisch­ste“sei. Rund 13 Millionen Euro netto waren geplant. Die Ausschreib­ung ergab einen Mehrbedarf von mehr als 6,7 Millionen, insgesamt also mehr als 19,7 Millionen Euro netto. 300 000 Euro waren 2020 im Haushalt etatisiert.

Der Ausschuss beschloss also, dass die Vertreter des Landkreise­s bei der Verbandsve­rsammlung des Abfallzwec­kverbands Südnieders­achsen dem geänderten Wirtschaft­splan sowie der Haushaltss­atzung und damit einer Verpflicht­ungsermäch­tigung von mehr als 19,4 Millionen Euro für 2021 zustimmen. Einzig Eckhard Fascher (Die Linke) stimmte dagegen – „mit Blick auf die Kostenentw­icklung“. pek

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