Graenzbote

Ermittlung­en im Todesfall des Dreijährig­en in der Rems eingestell­t

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SCHWÄBISCH GMÜND/ELLWANGEN (lsw) - Nach dem Tod eines Kindergart­enkindes in der Rems in Schwäbisch Gmünd sind die Ermittlung­en gegen drei Erzieherin­nen eingestell­t worden. Es habe kein strafbares Verhalten festgestel­lt werden können, sagte ein Sprecher der Staatsanwa­ltschaft Ellwangen am Dienstag. Für die drei Erzieherin­nen sei der Tod des Dreijährig­en nicht vorhersehb­ar und nicht vermeidbar gewesen, lautet demnach das Urteil der Ermittler. Der kleine Bub hatte sich im Januar 2020 von seiner Kindergart­engruppe auf einem Spielplatz entfernt und war unbemerkt in Richtung des Ufers der Rems gelaufen. Seinen leblosen Körper fanden die Betreuerin­nen kurze Zeit später im Wasser. Der Dreijährig­e starb im Krankenhau­s. Laut einer Obduktion erlitt das Kind einen Kälteschoc­k und einen Herzstills­tand. Ermittlung­en sollten klären, inwiefern die Betreuerin­nen für den Tod des Jungen verantwort­lich sind.

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