Graenzbote

Hoffnung für Bergleute in China

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PEKING (AFP) - In China wächst die Hoffnung, die seit neun Tagen verschütte­ten Bergarbeit­er noch retten zu können. Laut Behörden werden zusätzlich zu den drei bereits vorhandene­n Rettungssc­hächten drei weitere gebohrt. Zwei „sehr geschwächt­en“Arbeitern gehe es besser, sie könnten wieder laufen, nachdem Lebensmitt­el herabgelas­sen worden seien. Ein verletzter Bergarbeit­er fiel laut Staatsfern­sehen allerdings ins Koma.

Der Sender CCTV zeigte, dass an der Goldmine in Qixia in der östlichen Provinz Shandong Kräne und ein riesiger Tiefbohrer im Einsatz waren und dutzende Einsatzkrä­fte Erde aus den Schächten brachten. Das Gestein des Bergwerks sei überwiegen­d Granit, deshalb kämen die Arbeiten nur langsam voran.

Bei der Explosion in der Goldmine am 10. Januar waren der Ausstieg aus dem Schacht verschütte­t und das interne Kommunikat­ionssystem schwer beschädigt worden. 22 Grubenarbe­iter wurden verschütte­t. Wie die Rettungskr­äfte durch eine Nachricht der Verschütte­ten erfuhren, überlebten mindestens zwölf Bergarbeit­er, vier sind verletzt. Elf der Verschütte­ten befinden sich 540 Meter unter der Erde, ein weiterer noch 100 Meter tiefer.

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