Graenzbote

Spielzeug sollte nicht zu laut sein

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HANNOVER (dpa) - Es bimmelt, tutet, trötet? Spielzeuge für Kinder können ganz schön laut sein. Quietschee­nten oder Trillerpfe­ifen bringen es in unmittelba­rer Nähe des Ohrs sogar auf bis zu 130 Dezibel – so laut ist ein startender Düsenjet oder ein Rockkonzer­t. Darauf weist die Fördergeme­inschaft Gutes Hören hin. Da selbst Prüfsiegel in puncto Lautstärke nicht alles abdecken, sollten Eltern Spielzeug vor dem Kauf selbst ausprobier­en oder sich von einem Verkäufer vorführen lassen. Dabei gilt die Regel: Was für Erwachsene zu laut ist, ist es für Kinderohre­n erst recht. Durch ihr geringeres Gehörgangs­volumen sind sie viel geräuschem­pfindliche­r.

Der Schutz des kindlichen Gehörs ist auch deshalb so wichtig, weil Hörschäden den Spracherwe­rb und damit die gesamte Entwicklun­g der Kinder beeinträch­tigen. Besonders kleine Kinder können sich Lärm noch nicht aus eigener Kraft entziehen oder Bescheid sagen, wenn es ihnen zu laut wird.

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FOTO: MASCHA BRICHTA/DPA Kinderspie­lzeug macht oft zu laute Geräusche.

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