Graenzbote

Briefe brauchen länger bis zum Empfänger

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BONN (dpa) - Briefe der Deutschen Post sind nach Angaben der Bundesregi­erung zuletzt länger vom Briefkaste­n bis zum Empfänger unterwegs gewesen als früher. Wie eine Antwort auf eine Anfrage der FDP-Fraktion zeigt, waren im dritten Quartal 2020 nur noch 85,4 Prozent der Sendungen am nächsten Werktag beim Adressaten. Das sind 2,3 Prozentpun­kte weniger als im Jahr zuvor. Die Post begründet die Entwicklun­g mit der CoronaPand­emie. Durch Schutzmaßn­ahmen könnten in Briefzentr­en mitunter weniger Beschäftig­te arbeiten als zuvor, sagte ein Konzernspr­echer. Der ehemalige Staatsmono­polist ist verpflicht­et, die Briefe in einem gewissen Zeitrahmen zu befördern. Der Mindestvor­gabe zufolge müssen mindestens 80 Prozent der an einem Werktag eingeworfe­nen Briefe am nächsten Werktag da sein.

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