KeinNach­zugfürAn­ge­hö­ri­ge von ehe­ma­li­gen Ge­fähr­dern

Guenzburger Zeitung - - Politik -

Das Ge­setz zum Fa­mi­li­en­nach­zug für Flücht­lin­ge soll nun doch kei­ne Aus­nah­me­re­ge­lung für An­ge­hö­ri­ge ehe­ma­li­ger Gefährder ent­hal­ten. Die SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on er­klär­te am Don­ners­tag, es müs­se ver­hin­dert wer­den, dass sich durch den Nach­zug et­wa zu Ter­ror­sym­pa­thi­san­ten „ei­ne ver­fas­sungs­feind­li­che Grund­hal­tung in Fa­mi­li­en­ver­bün­den ver­fes­tigt“. Ih­re Frak­ti­on leh­ne da­her „jed­we­de Ausnahme beim Fa­mi­li­en­nach­zug für Gefährder ab“, er­klär­ten SPD-Frak­ti­ons­vi­ze Eva Högl. Die im Ge­setz­ent­wurf von In­nen­mi­nis­ter Horst See­ho­fer (CSU) bis­lang be­ste­hen­de Aus­nah­me­re­ge­lung soll im par­la­men­ta­ri­schen Ver­fah­ren ge­stri­chen wer­den, be­stä­tig­te die CDU/CSUBun­des­tags­frak­ti­on.

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