Guenzburger Zeitung

Bekannt für getrocknet­en Fisch

Kabeljau spielt auf den Inseln eine wichtige Rolle

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Mona kennt diesen Witz:

Eine Kängurumut­ter kratzt sich. Dann fährt sie ihr Baby an: „Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du den Zwieback nicht im Bett essen sollst!“ Wenn man auf den Lofoten im Land Norwegen unterwegs ist, sieht und riecht man ihn fast überall: Fisch! Auf Holzgestel­len hängt er zum Trocknen. Man nennt diesen Fisch auch Stockfisch. Die Lofoten sind bekannt dafür. Bei Stockfisch handelt es sich um den Fisch Kabeljau, der in den Wintermona­ten gefangen wird. Schwärme aus Millionen von Fischen leben in dieser Zeit vor den Lofoten. Jedes Jahr im Winter kommen sie in diese Gegend und legen ihre Eier ab.

Schon seit mehr als tausend Jahren leben die Menschen auf den Lofoten vom Fischfang. Der Fisch wird in viele verschiede­ne Länder verkauft. Doch vorher wird er getrocknet. So wird er haltbar gemacht und in ferne Gegenden transporti­ert. In Ländern wie Italien, Brasilien und in Portugal gilt er als besondere Leckerei. Sogar die Fischköpfe werden verkauft. Sie gehen zum Beispiel in das afrikanisc­he Land Nigeria.

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Julius, 8, beobachtet gerne die Tiere im Wald.
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An solchen Gestellen trocknen die Fische.
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