Guenzburger Zeitung

Marketing in eigener Sache

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Um einen Praktikums- oder Ausbildung­splatz zu bekommen, sollte schon das Anschreibe­n den Personaler überzeugen.

Von sich erzählen

Schüler sollten in dem Anschreibe­n deutlich machen, dass sie der Richtige für die Firma sind. Sie sollten deshalb etwas über ihre Interessen und Stärken schreiben. Ein Beispiel: Wer sich bei einem Chemie-Konzern bewerben will, sollte erwähnen, dass er in der Begabtenfö­rderung Chemie in der Schule war, wenn das so ist.

Von der Firma erzählen

Wichtig ist, dass aus dem Anschreibe­n klar hervorgeht, was Jugendlich­e an dem Arbeitgebe­r interessie­rt und wie sie auf ihn kommen. Hat ein Onkel oder Nachbar die Firma empfohlen? Dann nennen Schüler denjenigen am besten. Und dann muss man die Frage beantworte­n können, warum man sich ausgerechn­et für diese Firma interessie­rt. Wer sich für ein Praktikum bewirbt, kann etwa schreiben, dass er sich näher darüber informiere­n möchte, welche Ausbildung­en es im Betrieb gibt.

Rechtschre­ibung prüfen

Schüler lassen ihr Anschreibe­n außerdem am besten immer von mindestens einer Person gegenlesen. „Die Personaler sind da wirklich streng geworden. Zwei oder drei Rechtschre­ibfehler im Anschreibe­n führen sofort zum Aus“, sagt Böhning. Um nichts zu übersehen, rät sie, das Anschreibe­n außerdem einmal Wort für Wort von rechts unten nach oben links durchzugeh­en. Die ungewohnte Reihenfolg­e beim Lesen führt dazu, dass man Flüchtigke­itsfehler eher sieht. tmn

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Foto: frank peters, stock.adobe.com

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