Herz­pro­ble­me zwin­gen ihn zum Amts­ver­zicht

Haller Tagblatt - - SCHWÄBISCH HALL - Wil­fried Brück­ner

wur­de am 2. De­zem­ber 1941 in Stern­berg na­he Ol­mütz in Mäh­ren ge­bo­ren. Sei­ne Fa­mi­lie be­wirt­schaf­te­te ei­nen Bau­ern­hof in ei­nem Dorf der Ge­gend. Im Jahr 1946 wur­de die Fa­mi­lie ver­trie­ben. Nach Sta­tio­nen bei Ulm, in Bonn und Frank­furt stu­dier­te Brück­ner in Stutt­gart Ar­chi­tek­tur und Städ­te­bau. Mit dem Di­plom in der Ta­sche er­öff­ne­te er mit Kom­mi­li­to­nen ein Ar­chi­tek­tur­bü­ro, das heu­te noch exis­tiert. Für Wil­fried Brück­ner, der seit 1975 das Stadt­pla­nungs­amt in Schwä­bisch Hall lei­te­te, wur­de im Jahr 1981 die Stel­le des Bei­ge­ord­ne­ten ge­schaf­fen, um ihn in Hall zu hal­ten. Er pen­del­te an Wo­che­n­en­den nach Stutt­gart, wo sei­ne Frau ei­nen Fa­mi­li­en­be­trieb lei­te­te. Brück­ner lei­det un­ter ei­ner ver­erb­ten Stoff­wech­sel­a­no­ma­lie, un­ter­zog sich ei­ner fünf­fa­chen By­pass-Ope­ra­ti­on in Mün­chen im Jahr 1985 und schied 1996 auf ärzt­li­chen Rat aus dem Amt aus. Er lebt mit sei­ner Frau in Stutt­gart in ei­nem Haus, das er selbst ent­warf.

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