Grü­ne leh­nen Vor­stoß ab

Haller Tagblatt - - SÜDWESTUMSCHAU -

Die CDUMi­nis­te­ri­en wol­len ei­ne hö­he­re Höchst­ar­beits­zeit.

Stutt­gart. Die Grü­nen-Frak­ti­on lehnt den Vor­stoß der CDU für ein fle­xi­ble­res Ar­beits­zeit­recht ab. Ein sol­cher Ab­bau des Ar­beits­schut­zes scha­de der Ge­sund­heit der Ar­beit­neh­mer, sag­te ges­tern Grü­nen-Po­li­ti­ke­rin Andrea Lindlohr. Auch Bo­ris Weih­rauch, wirt­schafts­po­li­ti­scher Spre­cher er SPD-Frak­ti­on, sag­te: „Hier wird Po­li­tik auf dem Rü­cken der Be­schäf­tig­ten aus­ge­tra­gen.“

Die CDU-Mi­nis­te­ri­en ha­ben ein Pa­pier zum The­ma Ar­beits­zeit aus­ge­ar­bei­tet. Es soll als Grund­la­ge für ei­ne mög­li­che Bun­des­rats­in­itia­ti­ve die­nen. Die täg­li­che Höchst­ar­beits­zeit will die CDU-Sei­te nach Me­dien­be­rich­ten auf ma­xi­mal zwölf St­un­den aus­wei­ten. Bis­her sind es zehn St­un­den. Da­bei will die CDU ge­währ­leis­ten, dass bei Über­stun­den in­ner­halb von sechs Mo­na­ten ein Ar­beits­zeit­aus­gleich ga­ran­tiert wird.

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