Nach­denk­lich im Ton und stark im Bild

Haller Tagblatt - - MENSCHEN -

Der Hal­ler Künst­ler und frü­he­re Gaildor­fer Zahn­arzt Björn Ahs­ton ist im Al­ter von 77 Jah­ren ge­stor­ben.

Schwä­bisch Hall. Ener­gi­sche Pin­sel­stri­che, groß­zü­gig auf­ge­tra­ge­ne Far­ben mit mu­ti­gen Kon­tras­ten – die Bil­der von Björn Ahs­ton strah­len Kraft aus. Das zeigt auch ein Blick ins Schau­fens­ter je­nes Hau­ses in der Gel­bin­ger Gas­se, in dem der frü­he­re Gaildor­fer Zahn­arzt mit sei­ner zwei­ten Frau Rein­hild Ahs­ton seit 2011 ge­wohnt und im ge­mein­sa­men Ate­lier ge­ar­bei­tet hat. Zur har­mo­ni­schen Patch­work­fa­mi­lie der Ahs­tons ge­hö­ren fünf er­wach­se­ne Kin­der, 13 En­kel und drei Uren­kel.

„Die Kunst hat uns zu­sam­men­ge­führt und ver­bun­den“, er­zählt Rein­hild Ahs­ton trau­rig. Ihr Mann ist am 9. Sep­tem­ber ge­stor­ben. „Ein­ein­halb Jah­re hat er ge­gen den Krebs ge­kämpft.“Ei­nen Mo­nat vor sei­nem 78. Ge­burts­tag hat er die­sen Kampf ver­lo­ren.

Björn Gus­tav Ahs­ton war Schwe­de. Er wur­de am 12. Ok­to­ber 1941 in Stock­holm ge­bo­ren. Be­reits wäh­rend der Schul­zeit hat er ge­malt. Zwei Be­ru­fe stan­den auf sei­ner Wun­sch­lis­te, er­zählt Rein­hild Ahs­ton: Gra­fi­ker oder Zahn­arzt. Er wur­de Zahn­arzt, kam nach Gaildorf, wo er jahr­zehn­te­lang ar­bei­te­te – und blieb der Kunst in je­der frei­en Mi­nu­te den­noch treu. Schon 1980 nahm er in Schwe­den Li­tho­gra­fie­un­ter­richt. Es folg­ten Kur­se im Zeich­nen, in Ma­le­rei, Bild­haue­rei. „Si­cher 25 Jah­re lang ha­ben wir im Som­mer­ur­laub an Glas­blä­ser­kur­sen teil­ge­nom­men“, er­zählt Rein­hild Ahs­ton. Bei der In­ter­es­sen­ge­mein­schaft

Fo­to: Ar­chiv/ha­ku

Björn Ahs­ton.

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