Tod des Pan­das wird un­ter­sucht

Haller Tagblatt - - BLICK IN DIE WELT -

In­ter­net-User in Chi­na äu­ßern Zwei­fel an kor­rek­ter Hal­tung der tie­ri­schen Leih­ga­be an Thai­land.

Bang­kok. Der un­er­war­te­te Tod des Pan­da-Männ­chens Chuang Chuang in ei­nem Zoo in Thai­land stellt Chi­nas Pan­da-Di­plo­ma­tie auf ei­ne Pro­be. Chi­ne­si­sche Ex­per­ten sei­en zu ei­nem „Dring­lich­keits­be­such“ein­ge­tro•en, teil­te der Zoo der Stadt Chiang Mai im Nor­den Thai­lands am Don­ners­tag mit. Ge­mein­sam mit thai­län­di­schen Kol­le­gen bil­de­ten sie ein Team, das mit ei­ner Aut­op­sie die Ur­sa­che für den Tod des 19-jäh­ri­gen Pu­bli­kums­lieb­lings auf­klä­ren sol­le.

Chuang Chuang und die Pan­da­bä­rin Lin Hui wa­ren 2003 als Leih­ga­be aus der süd­west­chi­ne­si­schen Stadt Cheng­du nach Chiang Mai ge­kom­men. Der Tod Chuang Chuangs lock­te 260 Mil­lio­nen In­ter­net-User auf die Platt­form Wei­bo. Dort spe­ku­lier­ten Zu­schau­er, der Pan­da­bär sei mit zu har­ten Bam­bus­stä­ben ge­füt­tert wor­den – wenn es sich nicht gar um „Holz­stä­be“ge­han­delt ha­be. Pan­das kön­nen in Ge­fan­gen­schaft bis zu 30 Jah­re alt wer­den.

Chuang Chuang starb sehr plötz­lich mit 19 Jah­ren.

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