Har­ter Stab, schnel­le Zeit

Ta­mi­neh St­ein­mey­er und Hen­ning Scholl über­zeu­gen beim Ver­gleichs­kampf in Go­ma­rin­gen.

Haller Tagblatt - - SPORT - hc/ums

Go­ma­rin­gen. In Go­ma­rin­gen tra­fen sich die U-16-Ver­tre­tun­gen von Bay­ern, Hes­sen und Würt­tem­berg zu ih­rem tra­di­tio­nel­len Ver­gleichs­kampf. Der war in die­sem Jahr sehr hoch­klas­sig be­setzt. Der Geln­häu­ser Juan-Se­bas­ti­an Kle­ta zeig­te in die­ser Sai­son mit 10,82 Se­kun­den über 100 Me­ter, 7,19 Me­ter im Weit­sprung und über 17 Me­ter mit der Ku­gel au­ßer­ge­wöhn­li­che Leis­tun­gen für ei­nen erst 15-jäh­ri­gen Schü­ler.

Wie fast im­mer, war auch dies­mal ein WGL-Mit­glied da­bei. Auf­grund ih­rer Er­geb­nis­se im St­ab­hoch­sprung durf­te die W-14-Schü­le­rin Ta­mi­neh St­ein­mey­er (WGL/ Pos­tSG) das würt­tem­ber­gi­sche Tri­kot tra­gen und ihr Trai­ner Jo­chen Eber­hart, in An­er­ken­nung sei­ner jahr­zehn­te­lan­gen Er­fol­ge, durf­te das ge­sam­te würt­tem­ber­gi­sche St­ab­hoch­sprung­team coa­chen. Dies mach­te er so gut, dass sich der Lud­wigs­bur­ger Noah Hö­sche­le um 20 Zen­ti­me­ter stei­gern konn­te.

Trai­ner Jo­chen Eber­hart und sein Schütz­ling gin­gen den Wett­kampf nach lan­ger Wett­kampf­pau­se sehr mu­tig an. Ein­stiegs­hö­he 2,80 Me­ter, dann bei 3,00 auf ei­nen neu­en, noch nie ge­sprun­ge­nen län­ge­ren und här­te­ren Stab ge­wech­selt, da Ta­mi­neh St­ein­mey­er so schnell war, dass die an­de­ren Stä­be zu weich wa­ren. Zwar war bei 3,00 Me­ter schon das En­de er­reicht, aber dies reich­te im­mer­hin zu Platz 2 und fünf Punk­ten für das Län­der­team.

Mit Hen­ning Scholl war ein wei­te­rer Hal­ler Sport­ler in die Aus­wahl­mann­schaft Würt­tem­bergs be­ru­fen wor­den. Der TSG-Sport­ler ist Ka­der­mit­glied des ba­den-würt­tem­ber­gi­schen Tri­ath­lon­ver­ban­des und staun­te nicht schlecht, als zu Be­ginn der Som­mer­fe­ri­en ei­ne Ein­la­dung des Würt­tem­ber­gi­schen Leicht­ath­le­tik­ver­ban­des im Brief­kas­ten lag. Der Lohn für sein gu­tes Lau­f­er­geb­nis auf der Bahn war ein Start in der 3x1000-Me­ter-Sta¡el.

Hen­ning Scholl reih­te sich als Start­läu­fer zu­nächst hin­ter dem baye­ri­schen und hes­si­schen Läu­fer an Po­si­ti­on 3 ein und zog nach 600 Me­tern an der Kon­kur­renz vor­bei. Bis zur Sta¡el­über­ga­be bau­te er sei­nen Vor­sprung aus und schick­te den nach­fol­gen­den Läu­fer mit ei­nem deut­li­chen Vor­sprung ins Ren­nen. Die Uhr blieb für ihn bei 2.45,8 min ste­hen, wo­mit er sei­ne Lauf­qua­li­tä­ten deut­lich un­ter­strich. Doch konn­ten die wei­te­ren Würt­tem­ber­ger den Vor­sprung nicht ver­tei­di­gen, so­dass die Sta¡el mit dem drit­ten Platz vor­lieb neh­men muss­te.

Nach je­weils zwölf Ein­zel­dis­zi­pli­nen und zwei Sta¡eln lag Hes­sen mit 214 Punk­ten knapp vor Würt­tem­berg (209) und Bay­ern (168).

Foto: Klaus St­ein­mey­er

Hen­ning Scholl, Jo­chen Eber­hart und Ta­mi­neh St­ein­mey­er in den Trai­nings­ja­cken Würt­tem­bergs.

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