Un­eins über Fort­schrit­te

Haller Tagblatt - - POLITIK - dpa

In­ner­halb der Bun­des­re­gie­rung fällt die Bi­lanz un­ter­schied­lich aus.

New York/Ber­lin. In der Bun­des­re­gie­rung herrscht Un­ei­nig­keit über die Fort­schrit­te beim UN­Kli­ma­gip­fel in New York. Wäh­rend Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Sven­ja Schul­ze (SPD) sich eher op­ti­mis­tisch zeig­te, äu­ßer­te sich Ent­wick­lungs­mi­nis­ter Gerd Mül­ler un­zu­frie­den. „Von 197 UN-Mit­glied­staa­ten sind nur sie­ben auf Kurs, die selbst ge­setz­ten Kli­ma­zie­le zu er­rei­chen“, sag­te der CSU-Po­li­ti­ker der „Augs­bur­ger All­ge­mei­nen“.

Mehr als 60 Län­der ha­ben zu­sätz­li­che An­stren­gun­gen im Kampf ge­gen die ge­fähr­lich schnell zu­neh­men­de Er­der­wär­mung ver­spro­chen. Gro­ße Wirt­schafts­mäch­te wie Deutsch­land, Frank­reich und Chi­na hat­ten ih­re Plä­ne am Mon­tag prä­sen­tiert. Die Ak­ti­vis­tin Gre­ta Thun­berg hat­te die Staats­chefs zu­vor be­schul­digt, zu we­nig zu tun.

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