Vier Mi­nu­ten Vor­sprung auf Lo­kal­ma­ta­dor

Haller Tagblatt - - SPORT -

Kay-Uwe Mül­ler von der TSG Hall ge­winnt den Se­en­land­ma­ra­thon.

Plein­feld. „Es hat me­ga Spaß ge­macht, es ist ein­fach ei­ne tol­le Ver­an­stal­tung hier“, freut sich der Sie­ger über die Kö­nigs­dis­zi­plin von 42,195 Ki­lo­me­ter, Kay-Uwe Mül­ler von der TSG Schwä­bisch Hall. Mit ei­ner Zeit von 2:37:35 St­un­den hat­te Mül­ler mehr als vier Mi­nu­ten Vor­sprung auf Lo­kal­ma­ta­dor Kai Rieß­in­ger her­aus­ge­lau­fen.

Der Se­en­land­ma­ra­thon, der drit­te Wett­kampf in­ner­halb von 14 Ta­gen, war von Mül­ler als Vor­be­rei­tungs­lauf auf den Swiss Ci­ty Ma­ra­thon in Lu­zern am 27. Ok­to­ber an­ge­dacht. Zu Be­ginn des Ren­nens hat­te er sich des­halb beim Tem­po zu­rück­ge­hal­ten. Die ers­ten Ki­lo­me­ter hat er kei­ne Füh­rungs­ar­beit ge­leis­tet, son­dern sich hin­ter Rieß­in­ger ge­hal­ten und die Land­schaft um den Gro­ßen Brom­bach­see, der zwei­mal zu um­run­den war, auf­ge­so­gen.

Ab Ki­lo­me­ter 22 hat­te Mül­ler das Tem­po für die fol­gen­den zehn Ki­lo­me­ter ver­schärft und den Vor­sprung von vier Mi­nu­ten her­aus­ge­lau­fen. Die zwei­te Hälf­te des Ma­ra­thons ab­sol­vier­te er in 1:16 St­un­den. Dies er­gibt ei­nen Ne­ga­tiv­split von fünf Mi­nu­ten für die zwei­te Renn­hälf­te. Die Wit­te­rungs­be­din­gun­gen wa­ren für Mül­ler, auch durch viel Schat­ten be­dingt, an­ge­nehm. Die Stre­cke selbst mit 420 Hö­hen­me­ter und Teil­stü­cken auf Schot­ter­we­gen darf als an­spruchs­voll ein­ge­ord­net wer­den.

Die nächs­ten Wett­kämp­fe be­strei­tet Kay-Uwe Mül­ler in hei­mi­scher Re­gi­on über die Dis­tanz von zehn Ki­lo­me­tern. Am mor­gi­gen Sams­tag geht es beim 8. B+S Stadt­lauf des TSV Ils­hofen als Vor­jah­res­sie­ger um ei­nen wei­te­ren Heim­sieg. Am Don­ners­tag, 3. Ok­to­ber, beim 10. Ho­ra¨en­lauf der Spar­kas­se in Crails­heim läuft Kay-Uwe Mül­ler eben­falls um die Ver­tei­di­gung sei­nes Vor­jah­res­sie­ges.

Die hie­si­ge Re­gi­on kennt Ralf Rang­nick. Er war öf­ter Gast beim Drei­kö­nigs­lauf. Nicht nur, weil sein Sohn mit­ge­lau­fen ist, son­dern vor al­lem, weil er ein Duz­freund von Fred Adolf, Lei­ter von In­ter­sport Pe­ter­mann (jetzt Scho­ell) in Hall, ist. Auf­grund die­ser Freund­schaft lots­te Ralf Rang­nick ei­nen Hal­ler zu RB Leip­zig, näm­lich den Phy­sio­the­ra­peu­ten Ste­fan Scheu­fe­le. Die­ser be­han­del­te Fred Adolf. Just an die­sem Abend tra­fen sich Fred Adolf und Ralf Rang­nick zum Abend­es­sen. Rang­nick er­zähl­te, dass er auf der Su­che nach ei­nem Phy­sio­the­ra­peu­ten für RB Leip­zig sei. Am nächs­ten Mor­gen klin­gel­te bei Ste­fan Scheu­fe­le das Te­le­fon. Ei­ne Sai­son lang be­han­del­te er die Leip­zi­ger Fuß­bal­ler, ehe er sich da­zu ent­schloss, wie­der nach Hall zu sei­nem Re­ha-Sport­stu­dio zu­rück­zu­keh­ren.

Kay-Uwe Mül­ler wird von Mo­de­ra­tor Andre­as Küb­ler be­glück­wünscht, rechts Ver­an­stal­tungs­lei­te­rin Ste­pha­nie So­mann.

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