„Er weiß, dass er bei der Kunst aufs Gan­ze ge­hen muss“

Haller Tagblatt - - SCHWÄBISCH HALL -

Pe­ter-Klaus Schus­ter schlägt vor, sich im An­schluss an die Er­öff­nung bei Da­vid Lynchs Schau­kas­ten-Kunst „Chan­ge the Fuckin Chan­nel“zu tref­fen. Was ist be­mer­kens­wert aus sei­ner Sicht? War­um ge­ra­de dort? „Weil das Bild sonst nir­gend­wo hängt“, er­klärt er. „Als Re­gis­seur ist Lynch ein groß­ar­ti­ger Bil­der­ma­cher. Sei­ne Fil­me sind gro­ße Bil­der. Sie sind rät­sel­haft, un­er­klär­bar, grau­sam, scho­nungs­los und zu­gleich auch hu­mor­voll und hin­ter­sin­nig. Lynch ist mit die­sem Schau­kas­ten in der Nä­he von Chris­toph Sch­lin­gen­siefs Film Ket­ten­sä­gen­mas­sa­ker. In der Samm­lung hier se­hen wir den sa­lop­pen Ame­ri­can Way of Life.“

Der Pro­fes­sor, einst Ge­ne­ral­di­rek­tor der Staat­li­chen Mu­se­en zu Ber­lin und Mit­glied des Kunst­bei­rats der Bun­des­re­gie­rung, schätzt den Kün­zel­sau­er Un­ter­neh­mer: „Rein­hold Würth hat An­stand, er ist nett und ehr­bar. Und zu­gleich weiß er als Samm­ler, dass er bei der Kunst aufs Gan­ze ge­hen muss.“

Pro­fes­sor Dr. Pe­ter-Klaus Schus­ter vor Da­vid Lynchs „Chan­ge the Fuckin Chan­nel“im Haupt­ge­schoss der Kunst­hal­le.

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