Ko­petz­ky liest aus „Pro­pa­gan­da“

Haller Tagblatt - - KULTUR -

Li­te­ra­tur Der Au­tor spannt in sei­nem Ro­man ei­nen Bo­gen vom Zwei­ten Welt­krieg bis zum Viet­nam­krieg.

Schwä­bisch Hall. 1944: Der jun­ge, deutsch­stäm­mi­ge Sol­dat John Glu­eck zieht als Pro­pa­gan­dao§zier der US Ar­my in den Krieg – in den von der Wehr­macht ei­sern ver­tei­dig­ten Hürt­gen­wald bei Aa­chen. Die „Al­ler­see­len­schlacht”, an der auch Er­nest He­ming­way teil­nimmt, en­det mit über 15 000 To­ten. 20 Jah­re spä­ter, in Viet­nam, er­fährt John Glu­eck: Die Po­li­tik ist zy­nisch und ver­lo­gen wie eh und je. Er wird han­deln, und sein Weg führt von der ver­ges­se­nen Wald­schlacht di­rekt zu den „Pen­ta­gon-Pa­pers“.

Fo­tos: En­no Kapitza

Ste en Ko­petz­ky kommt nach Hall.

„Pro­pa­gan­da“ist im Au­gust im Ro­wohlt-Ver­lag er­schie­nen.

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